Wo­rum geht es ei­gent­lich?

Pforzheimer Kurier - - SPANNUNG VOR DER OSCAR-NACHT - P. Si­mo­ni­schek

Es herrscht gro­ßer Wir­bel um „To­ni Erd­mann“– aber auch mit über 800 000 Be­su­chern bun­des­weit spielt der Film nicht in der Li­ga all­ge­mein be­kann­ter Block­bus­ter. Da­her hier ein kur­zer Über­blick, wo­rum es ei­gent­lich geht:

Die Sto­ry: Der pen­sio­nier­te Mu­sik­leh­rer Win­fried (Pe­ter Si­mo­ni­schek, Foto: dpa) will den Kon­takt zu sei­ner Toch­ter Ines (San­dra Hül­ler), die als Un­ter­neh­mens­be­ra­te­rin ar­bei­tet, auf­fri­schen. Sein Be­such bei ih­rer Ar­beit in Bu­ka­rest führt nur zu Pein­lich­kei­ten. Win­fried gibt vor, ab­zu­rei­sen, mischt sich aber ver­klei­det un­ter dem Na­men To­ni Erd­mann in Ines’ Ar­beit ein und stellt die ein­ge­fah­re­nen Re­geln ih­res Le­bens in Fra­ge.

Die Darstel­ler: San­dra Hül­ler und Pe­ter Si­mo­ni­schek wa­ren vor dem Film vor al­lem als Thea­ter­schau­spie­ler be­kannt – wie auch das Duo in Ma­ren Ades Vor­gän­ger­film „Al­le An­de­ren“, Bir­git Mi­nich­mayr und Lars Ei­din­ger.

Der Er­folgs­weg: Der Film lief im Mai 2016 im Wett­be­werb von Can­nes – als ers­ter deut­scher Film seit sie­ben Jah­ren. Die Pre­mie­re wur­de ein Rie­sen­er­folg, nur ei­ne Ju­ry-Aus­zeich­nung blieb aus. Da­für folg­ten seit­dem zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, et­wa der Eu­ro­päi­sche Film­preis, der Baye­ri­sche Film­preis, der Film­preis NRW, der Lux Film­preis des Eu­ro­pa­par­la­ments und der New York Film Cri­tics Cir­cle Award. ja

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