IS als Sym­ptom

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Mit der Of­fen­si­ve der ira­ki­schen Ar­mee ge­gen den Is­la­mi­schen Staat (IS) in Mossul be­fas­sen sich fol­gen­de Kom­men­tar­aus­zü­ge:

Die im Wes­ten von Mossul ein­ge­kes­sel­ten Dschi­ha­dis­ten sind am En­de. Die Ein­nah­me des Flug­ha­fens hat die letz­te Pha­se der am 17. Ok­to­ber be­gon­ne­nen Be­la­ge­rung der Stadt ein­ge­läu­tet. Ist das das En­de des Is­la­mi­schen Staa­tes? Über­haupt nicht! Ein­hei­ten mit ih­ren An­füh­rern sind be­reits ge­flo­hen, um ein neu­es Ka­pi­tel auf­zu­schla­gen.

Sud-Ou­est, Bor­deaux Über­se­hen wird ger­ne, dass der IS nicht die Ur­sa­che, son­dern das Sym­ptom ei­ner viel grö­ße­ren Mi­se­re ist. Es sind die eth­ni­schen und re­li­giö­sen Span­nun­gen, die schwa­chen In­sti­tu­tio­nen und die Kor­rup­ti­on im Irak, die den Auf­stieg die­ser Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on erst er­mög­licht ha­ben.“Neue Zürcher Zei­tung

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