Ver­dacht auf Flie­ger­bom­be: Hil­fe für Be­dürf­ti­ge

Be­woh­ner des mög­li­chen Eva­ku­ie­rungs­ge­biets mit Hand­zet­teln in­for­miert / Bu­s­pen­del­ver­kehr ein­ge­rich­tet

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE -

BNN – Wenn sich der drin­gen­de Ver­dacht be­stä­tigt, dass beim Au­to­bahn­an­schluss in Dur­lach ei­ne Flie­ger­bom­be im Bo­den liegt, dann ent­schärft der Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst den Blind­gän­ger am Sonn­tag, 5. März, um 14 Uhr. Vor der Ent­schär­fung müs­sen die gan­ze Dorn­wald­sied­lung und die ge­sam­te Un­ter­mühl­sied­lung ab 10 Uhr eva­ku­iert wer­den. Dar­über und über das Aus­weich­quar­tier in der Pes­ta­loz­zi­schu­le wur­den die et­wa 1 500 Men­schen in den bei­den Sied­lun­gen mit Hand­zet­teln durch die Feu­er­wehr und durch die Bür­ger­ver­ei­ne vor Ort in­for­miert.

In die­sem Zu­sam­men­hang weist das Ord­nungs- und Bür­ger­amt dar­auf hin, dass die Be­woh­ner des Eva­ku­ie­rungs­ge­biets, die ih­re Woh­nung nicht selbst­stän­dig ver­las­sen kön­nen und auf Hil­fe an­ge­wie­sen sind, sich um­ge­hend te­le­fo­nisch un­ter der Ruf­num­mer 1 33-33 33 (Mon­tag bis Frei­tag von 8 bis 18 Uhr) an die Stadt Karls­ru­he wen­den soll­ten. Un­ter die­ser Num­mer ist die Stadt auch am Sonn­tag, 5. März, im Zei­t­raum der Ent­schär­fung zu er­rei­chen. Am Sams­tag, 4. März, in­for­miert ei­ne An­sa­ge auf Band, heißt es in ei­ner Mel­dung der Stadt.

Falls ei­ne Flie­ger­bom­be aus dem Zwei­ten Welt­krieg ent­schärft wer­den muss, hät­te dies am 5. März ab 13 Uhr auch Aus­wir­kun­gen auf den Ver­kehr. Die Au­to­bahn A5 wird dann zwi­schen den An­schluss­stel­len Karls­ru­heMit­te und Karls­ru­he-Nord ge­sperrt. Aus Rich­tung Bruch­sal wer­den die Ver­kehrs­teil­neh­mer mit Ziel Ba­sel über die neue B 10 zur B 3 durch Dur­lach, im wei­te­ren Ver­lauf zur Süd­tan­gen­te und zur Au­to­bahn­an­schluss­stel­le Karls­ru­he-Mit­te ge­lei­tet. Von Nor­den aus mit Ziel A 8 Stutt­gart führt der Weg über die B 10 durch das Pfinz­tal zur An­schluss­stel­le Pforz­heim West.

Die Ver­kehrs­teil­neh­mer, die auf der A 5 von Sü­den her kom­men, wer­den ab Karls­ru­he-Mit­te auf die Süd­tan­gen­te, im wei­te­ren Ver­lauf zur B 36 und wei­ter über die B 35 (Graben-Neu­dorf) zur Au­to­bahn­an­schluss­stel­le Bruch­sal ge­führt.

In Karls­ru­he selbst wer­den die Dur­la­cher Al­lee zwi­schen Wein­weg und Will­marSchwa­be-Stra­ße, die Elf­mor­gen­bruch­stra­ße zwi­schen B 10 und Wein­weg und die K 9659 zwi­schen B 10 und Dur­la­cher Al­lee ge­sperrt. Um­lei­tun­gen wer­den aus­ge­schil­dert.

In der Dur­la­cher Al­lee kön­nen dann auch kei­ne Stadt- und Stra­ßen­bah­nen fah­ren. Für Fahr­gäs­te, die wäh­rend der Sper­rung von Dur­lach aus in Rich­tung In­nen­stadt un­ter­wegs sind, rich­ten die Ver­kehrs­be­trie­be Karls­ru­he ei­nen Schie­nen­er­satz­ver­kehr mit Bus­sen ein. Die­se fah­ren vom Bahn­hof Dur­lach (Ab­fahrt an der Hal­te­stel­le der Bus­li­nie 42) auf der Rou­te der Bus­li­nie 42 zum Got­te­sau­er Platz. Sie be­die­nen die Hal­te­punk­te Pa­ra­cel­su­s­kli­nik, Gu­drun­stra­ße, Ot­to­stra­ße, May­bach­stra­ße, Tief­bau­amt, Tul­la­stra­ße und Got­te­sau­er Platz. Von letz­te­rem aus geht es über die Wol­farts­weie­rer Stra­ße zu­rück nach Dur­lach.

An der Hal­te­stel­le Gritz­ner­stra­ße ha­ben die Fahr­gäs­te An­schluss an die Tram­li­ni­en 1 und 2. Die­se ver­keh­ren wäh­rend der Sper­rung der Dur­la­cher Al­lee im Pen­del­be­trieb zwi­schen Dur­lach Turm­berg und Wol­farts­wei­er Nord.

Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen gibt es im In­ter­net un­ter karls­ru­he.de/bom­ben­ver­dacht, spe­zi­ell zum Ver­kehr un­ter mo­bi­li­taet.trk.de und kvv.de (ÖPNV).

Im Be­darfs­fall auch Um­lei­tun­gen

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