„Hö­hen­kol­ler“ist Pro­gramm

Die Rei­he „Pforz­heims Grü­nes Gold“geht wei­ter

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rem Mit­ar­bei­ter Jür­gen Pe­che

Bis zum Ho­ri­zont reicht der Blick manch­mal bei den Wan­de­run­gen auf den Spu­ren von „Pforz­heims Grü­nes Gold“. Des­halb trägt auch das Jah­res­pro­gramm 2017 den Ti­tel „Bis zum Ho­ri­zont“. Es wur­de er­neut vom Amt für Um­welt­schutz zu­sam­men­ge­stellt und um­fasst 27 Ver­an­stal­tun­gen.

Den Kal­ten­berg so­wie die Mit­tels­ber­ge kön­nen die Teil­neh­mer am Sonn­tag, 25. Ju­ni, er­klim­men. Ein „Hö­hen­kol­ler“, so der Ti­tel zum An­ge­bot, droht wohl kei­nem, aber es gibt vie­le Er­kennt­nis­se über Region, Men­schen und Na­tur. Das gilt für al­le An­ge­bo­te der 2004 ins Le­ben ge­ru­fe­nen Rei­he, die Pe­tra Schad-Voll­mer vom Um­welt­amt or­ga­ni­siert.

Ges­tern zur Pro­gramm­vor­stel­lung war der Blick von Bür­ger­meis­te­rin Si­byl­le Schüs­s­ler, Mar­kus Hal­ler und Scha­dVoll­mer auf noch we­nig grü­ne Na­gol­dau­en be­grenzt. Doch auf Weit­blick in Sa­chen Um­welt- und Na­tur­schutz be­ste­hen die drei den­noch: „Ich freue mich, dass mit dem neu­en Jah­res­pro­gramm die­ser Ge­dan­ke ganz un­mit­tel­bar in die Be­völ­ke­rung ge­tra­gen wird“, sagt Schüs­s­ler. Sie selbst be­tei­li­ge sich ger­ne an den Ver­an­stal­tun­gen, et­wa an der Um­welt­wan­de­rung am Sonn­tag, 2. Ju­li, wenn es „quer­wald­ein“durch Pforz­heims Nor­den geht. „Vie­le Pforz­hei­mer ken­nen die Schön­hei­ten ih­rer Stadt nicht und wis­sen auch nicht, wie grün sie ist“, meint die Bür­ger­meis­te­rin und ver­weist dar­auf, wie gut sich Pforz­heim auf der Su­che nach dem Grü­nen Gold er­kun­den lässt.

Nach 30 An­ge­bo­ten im Vor­jahr muss­te die Pa­let­te der Ver­an­stal­tun­gen trotz Hal­bie­rung des Bud­gets im Zu­ge der Haus­halts­kür­zun­gen kaum re­du­ziert wer­den. Vie­le Füh­run­gen über­nimmt das Um­welt­amt mit ei­ge­nen Kräf­ten, was beim Spa­ren hilft. Die ers­te Tour führt Schad-Voll­mer selbst: Am Sonn­tag, 5. März, 13.30 Uhr ge­lei­tet sie mit Jür­gen Fried­mann von der DB Netz bis zu 20 Teil­neh­mer über die Bau­stel­le des Bahn­tun­nels zwi­schen Pforz­heim und Isprin­gen. Der Gesteins­kund­ler Rai­ner Sing­le kann da­bei ei­ni­ges über die Geo­lo­gie des Un­ter­grunds sa­gen. Der Tun­nel selbst wird nicht be­sich­tigt. Ei­ne An­mel­dung ist un­er­läss­lich.

Wer will, kann Am­phi­bi­en ken­nen­ler­nen, Pil­ze su­chen ge­hen, ve­ge­ta­risch ko­chen oder in ei­nem Gar­ten­idyll aqua­rel­lie­ren. Auf Wie­sen im Ar­lin­ger ist Gras­ge­flüs­ter zu hö­ren, his­to­ri­sche Brü­cken lo­cken zum Er­kun­den. Auf ei­nem Spa­zier­gang kann man den Tier­ma­ler Er­win Ai­che­le ken­nen­ler­nen und auf dem Haupt­fried­hof Baum­ge­schich­ten von Olaf Schulz lau­schen.

„PFORZ­HEIMS GRÜ­NES GOLD“prä­sen­tie­ren Mar­kus Hal­ler, Pe­tra Schad-Voll­mer und Bür­ger­meis­te­rin Schüs­s­ler. Foto: Pe­che

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