Im Nar­ren­ge­fäng­nis

Vi­ze-Schul­tes und Käm­me­rin in Zunft­kä­fig ge­sperrt

Pforzheimer Kurier - - FASCHING IM ENZKREIS -

Karls­bad-It­ters­bach (b). Auch im Jahr ih­res 33-jäh­rin­gen Zunft­ju­bi­lä­ums muss­ten die „It­ters­ba­cher He­xen“„Ja­kö­blen“und „Stöck­mäd­len“ab­so­lu­te Eb­be in der Ge­mein­de­kas­se re­gis­trie­ren. Grund ge­nug, Bür­ger­meis­ter­stell­ver­tre­ter Klaus Stei­ger­wald für den ver­hin­der­ten Jens Timm und Orts­vor­ste­he­rin Hei­ke Christ­mann un­ter gro­ßem Bei­fall des när­ri­schen Vol­kes in den be­reit­ste­hen­den Zunft­kä­fig zu sper­ren. In der Ge­mein­de­kas­se wa­ren zur Freu­de der vie­len Kin­der we­nigs­tens noch ei­ni­ge Scho­ko­la­den­ta­ler üb­rig ge­blie­ben. „Die bei­den In­haf­tier­ten sol­len nun­mehr bis Ascher­mitt­woch bei Was­ser und Brot im Nar­ren­ge­fäng­nis bü­ßen“, wie Zunft­meis­te­rin Syl­via Mar­tin ver­kün­de­te.

Mit dem an­schlie­ßen­den He­xen­tanz ums gro­ße Feu­er un­ter den Klän­gen der „Gug­gugs-Gug­ga“wur­de der er­folg­rei­che Rat­haus­sturm im Orts­zen­trum ge­fei­ert. Da­nach zo­gen die Zunft­mit­glie­der mit zahl­rei­chen när­ri­schen Gäs­ten durch die ört­li­che Gas­tro­no­mie und sorg­ten bis lan­ge nach Mit­ter­nacht für Stim­mung.

Am Vor­mit­tag wa­ren die Häs­trä­ger der It­ters­ba­cher Nar­ren­zunft beim „Kar­tof­fel­sin­gen“in den Orts­stra­ße un­ter­wegs. Heu­te Abend, 20.11 Uhr, ver­an­stal­tet die Zunft ih­ren tra­di­tio­nel­len He­xen­ball in der It­ters­ba­cher Wa­sen­hal­le, be­vor am Fas­nachts­diens­tag, eben­falls in der Wa­sen­hal­le, die Ju­bi­lä­ums­kam­pa­gne, an­läss­lich des 33-jäh­ri­gen Be­ste­hens der It­ters­ba­cher Zunft aus­klingt. Zwi­schen­durch sind die Häs­trä­ger der Zunft al­ler­dings noch bei Um­zü­gen in der nä­he­ren und wei­te­ren Um­ge­bung ge­for­dert.

KEI­NE CHAN­CE hat­ten Bür­ger­meis­ter-Stell­ver­tre­ter Klaus Stei­ger­wald (rechts) und Orts­vor­ste­he­rin Hei­ke Christ­mann. Beim Rat­haus­sturm muss­ten sie den Schlüs­sel an die He­xen der It­ters­ba­cher Zunft bis Ascher­mitt­woch ab­ge­ben. Foto: We­ber

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