„Feu­er­ring“über Süd­ame­ri­ka

Be­son­de­re Son­nen­fins­ter­nis be­geis­tert Men­schen in Chi­le und Ar­gen­ti­ni­en

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Coy­hai­que (dpa). Him­mels­spek­ta­kel in Süd­ame­ri­ka: Vor al­lem im Sü­den Chi­les war ges­tern bei kla­rem Him­mel ei­ne be­ein­dru­cken­de, ring­för­mi­ge Son­nen­fins­ter­nis zu se­hen. Das sel­te­ne Na­tur­spek­ta­kel konn­te auch in Tei­len Ar­gen­ti­ni­ens ver­folgt wer­den.

In Chi­le kam vor al­lem die klei­ne Stadt Coy­hai­que in der Re­gi­on Ay­sén in den Ge­nuss. Hun­der­te Schau­lus­ti­ge ver­sam­mel­ten sich dort schon kurz nach Son­nen­auf­gang auf dem zen­tra­len Platz, um Zeu­gen des „Feu­er­ring“ge­nann­ten Spek­ta­kels zu wer­den. Da­bei schob sich der Mond so vor die Son­ne, dass nur noch ein Licht­ring zu se­hen war. Das be­son­de­re Na­tur­er­eig­nis be­gann um 9.23 Uhr Orts­zeit. Um 10.36 Uhr kam es dann zur ring­för­mi­gen Fins­ter­nis – der blaue Him­mel ver­dun­kel­te sich leicht. Der schma­le hel­le Ring war al­ler­dings nur we­ni­ge Se­kun­den zu se­hen.

Die Fins­ter­nis war nur auf ei­nem bis zu 90 Ki­lo­me­ter brei­ten Strei­fen vom Süd­pa­zi­fik bis nach West­afri­ka zu se­hen. Zu ei­ner ring­för­mi­gen Son­nen­fins­ter­nis kommt es, wenn der Mond auf sei­ner Bahn zum Zeit­punkt der Fins­ter­nis re­la­tiv weit von der Er­de ent­fernt ist. Er schiebt sich vor die Son­ne, kann sie aber nicht kom­plett ver­de­cken.

HIM­MELS­SPEK­TA­KEL: Die ring­för­mi­ge Son­nen­fins­ter­nis war in der chi­le­ni­schen Re­gi­on Ay­sén be­son­ders gut zu se­hen. Fo­to: PE­DRO VEGA LABRA/Agen­cia Uno/dpa

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