Te­rod­de hat den Rie­cher

VfB baut Vor­sprung aus

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT - Si­mon Te­rod­de

Stutt­gart/Karls­ru­he (dpa). Fünf Spie­le, fünf Sie­ge – der VfB Stutt­gart hat die Ta­bel­len­füh­rung in der Zwei­ten Fuß­ball-Bun­des­li­ga aus­ge­baut. Beim 2:0 (0:0) über den 1. FC Kai­sers­lau­tern setz­te das Team von Trai­ner Han­nes Wolf sei­ne Er­folgs­se­rie in die­sem Jahr fort. Trotz ei­nes Na­sen­bein­bruchs, den er sich in der ers­ten Halb­zeit zu­ge­zo­gen hat­te, eb­ne­te Si­mon Te­rod­de (Fo­to: dpa) mit sei­nem 15. Sai­son­tref­fer in der 58. Mi­nu­te den Weg zum hart er­kämpf­ten, aber ver­dien­ten Er­folg. „Si­mon ist fan­tas­tisch. Es war der Do­sen­öff­ner, dass er die­ses Tor macht“, schwärm­te Wolf.

Weil Ver­fol­ger Han­no­ver 96 nicht über ein 2:2 ge­gen Ar­mi­nia Bie­le­feld hin­aus­kam, wuchs der Vor­sprung der Schwa­ben auf fünf Punk­te an. Drit­ter bleibt Uni­on Ber­lin nach ei­nem 2:0 (1:0) über den TSV 1860 Mün­chen. Doch auch das nur ei­nen Punkt schlech­te­re Team aus Braun­schweig wahr­te mit dem 1:0 beim SV Sand­hau­sen sei­ne Auf­stiegs­chan­ce.

Für den VfB ent­wi­ckel­te sich das Du­ell mit Kai­sers­lau­tern zum Ge­dulds­spiel. Zwar er­ar­bei­te­ten sich die Stutt­gar­ter ein Plus beim Ball­be­sitz, aber lan­ge Zeit nur we­ni­ge zwin­gen­de Chan­cen. Doch wie­der ein­mal war auf Te­rod­de Ver­lass. „Der Schä­del brummt noch ein biss­chen, aber das neh­me ich gern in Kauf“, sag­te der An­grei­fer, des­sen Na­sen­bein­bruch heu­te ge­rich­tet wer­den soll. Das 2:0 durch Ber­kay Öz­can in der 88. Mi­nu­te be­sei­tig­te letz­te Zwei­fel.

Von ei­nem ähn­li­chen Er­folgs­er­leb­nis ist Erz­ge­bir­ge Aue der­zeit ein gu­tes Stück ent­fernt. Das 1:4 (0:4) da­heim ge­gen Dy­na­mo Dres­den kos­te­te wei­te­res Selbst­ver­trau­en im Ab­stiegs­kampf. Auf die in­dis­ku­ta­ble Leis­tung re­agier­ten die Fans be­reits zur Halb­zeit mit Pfif­fen. Da­mit ge­rät Pa­vel Dot­chev im­mer stär­ker in die Kri­tik: „Das war ab­so­lut de­so­lat. So et­was ha­ben un­se­re Fans nicht ver­dient“, be­kann­te der Trai­ner des Ta­bel­len­letz­ten. Ge­f­rus­tet füg­te er noch hin­zu: „Ich ste­he in der Ver­ant­wor­tung. Da brau­chen wir nicht lan­ge her­um­zu­re­den.“

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