Gu­ter­res warnt vor Ex­tre­mis­mus

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Genf (AFP). UN-Ge­ne­ral­se­kre­tär An­to­nio Gu­ter­res hat vor zu­neh­men­dem Po­pu­lis­mus und Ex­tre­mis­mus ge­warnt. Bei­des sei­en „per­ver­se Phä­no­me­ne“, die sich durch „Ras­sis­mus, Frem­den­hass, Hass ge­gen Ju­den und Mus­li­me so­wie an­de­re For­men der In­to­le­ranz“ge­gen­sei­tig ver­stärk­ten, sag­te ges­tern Gu­ter­res zum Auf­takt der jähr­li­chen Sit­zung des UN-Men­schen­rechts­rats in Genf. Auch die Miss­ach­tung der Men­schen­rech­te sei ei­ne „Krank­heit“, die sich in al­len Him­mels­rich­tun­gen aus­brei­te. Der UNMen­schen­rechts­rat müs­se sich an der „Hei­lung“be­tei­li­gen. Es war Gu­ter­res‘ ers­ter Auf­tritt vor dem Gre­mi­um, seit er im Ja­nu­ar das Amt des UN-Ge­ne­ral­se­kre­tärs über­nom­men hat­te. Oh­ne den neu­en US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump beim Na­men zu nen­nen, ging er in sei­ner Re­de auf zahl­rei­che Ent­wick­lun­gen ein, die Men­schen­recht­ler mit dem welt­wei­ten Auf­stieg von Po­pu­lis­ten ver­knüp­fen. Auf der gan­zen Welt sei­en Min­der­hei­ten Dis­kri­mi­nie­run­gen aus­ge­setzt, kri­ti­sier­te Gu­ter­res. Bei den vier­wö­chi­gen Be­ra­tun­gen des UNMen­schen­rechts­rats wer­den die Ver­tre­ter von 47 Staa­ten un­ter an­de­rem über die La­ge in Sy­ri­en, Nord­ko­rea und Myan­mar be­ra­ten.

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