Hin­ter­grund

Pforzheimer Kurier - - DIE WAHL IM SAARLAND -

Das ho­he An­se­hen von CDU-Mi­nis­ter­prä­si­den­tin An­ne­gret Kram­pKar­ren­bau­er und die Leis­tungs­bi­lanz der schwarz-ro­ten Ko­ali­ti­on ha­ben aus Sicht von Wahl­for­schern die Land­tags­wahl im Saar­land ent­schie­den. Wie die For­schungs­grup­pe Wah­len ges­tern Abend in ei­ner ers­ten Analyse er­mit­tel­te, konn­te die SPD „bei ei­ner Wahl mit re­gio­na­lem Cha­rak­ter und we­nig bun­des­po­li­ti­schem Ein­fluss (...) kaum vom Schulz-Fak­tor pro­fi­tie­ren“.

Die CDU ha­be „ei­ne erst­klas­si­ge Kan­di­da­tin“ge­habt, so die Wahl­for­scher. „Mit ei­ner im Mi­nis­ter­prä­si­den­ten-Ver­gleich her­aus­ra­gen­den Leis­tungs­bi­lanz – 80 Pro­zent at­tes­tie­ren ihr gu­te Ar­beit – er­zielt die Re­gie­rungs­che­fin auf der +5/-5-Ska­la mit 2,4 ei­nen TopI­mage­wert.“52 Pro­zent hät­ten sich Kramp-Kar­ren­bau­er und nur 36 Pro­zent ih­re SPD-Her­aus­for­de­re­r­in An­ke Rehlin­ger an der Spit­ze des kleins­ten deut­schen Flä­chen­lan­des ge­wünscht. Auch sei die Aus­sicht auf ei­ne an­de­re Ko­ali­ti­on als Schwarz-Rot für vie­le un­at­trak­tiv ge­we­sen: 48 Pro­zent fan­den das CDU/SPD-Bünd­nis gut, aber nur 33 Pro­zent Rot-Rot und 24 Pro­zent Rot-Rot-Grün. Wer­ner Her­pell

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