Stadt­ge­spräch

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Da ist ja gut, dass mit den „Nach­bar­schafts­ge­sprä­chen“jetzt ei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form ein­ge­führt ist, in der es ums Zu­hö­ren geht. Und Zu­hö­ren sol­len da­bei vor al­lem die Ver­tre­ter aus Po­li­tik und Ver­wal­tung. Dass die von der an­ge­frag­ten Bür­ger­ba­sis kein Wut­bür­ger-Ge­plär­re zu hö­ren be­kom­men, son­dern wohl­durch­dacht vor­ge­tra­ge­ne Sor­gen und Ide­en, zeigt, dass die De­mo­kra­tie wohl doch noch nicht so stark ge­fähr­det ist, wie man­che mei­nen und an­de­re hof­fen.

Der Lan­des­va­ter hat sich jetzt al­so an­ge­hört, wo in Pforz­heim die Schu­he drü­cken und dass sich die Gold­stadt wohl nicht am ei­ge­nen Schopf aus dem fi­nan­zi­el­len Sumpf zie­hen kann. Er hat na­tür­lich be­tont, dass vie­le An­re­gun­gen der an­ge­frag­ten Bür­ger im Zu­stän­dig­keits­be­reich des Neu­en Rat­hau­ses lie­gen. Aber er hat auch an­ge­merkt, dass er an­ge­sichts der „ho­hen Re­pro­duk­ti­ons­ra­te“in der Gold­stadt Lan­des­hil­fe in Er­wä­gung zie­hen will. Da ha­ben die Pforz­hei­mer Bür­ger sehr ge­nau hin­ge­hört. Das hör­ten sie zwar zum ers­ten Mal, aber – hopp­la – ver­ges­sen wer­den sie es nicht. Ro­land Wei­sen­bur­ger

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