Gol­de­ner Ko­loss in der Enz

Am Emi­li­en­steg wird ein wei­te­rer glän­zen­der St­ein in die Enz ge­setzt / Ge­schenk der Fir­ma Wel­len­dorff

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Ulla Donn-von Yrsch

Das lie­ßen sich auch et­li­che Pforz­hei­mer Bür­ger nicht ent­ge­hen. Ges­tern Vor­mit­tag wur­de ein wei­te­rer „Gol­de­ner St­ein“beim Emi­li­en­steg ein­ge­weiht. Mehr­fach war der Ter­min ver­scho­ben wor­den, denn beim Trans­port des über zwei Ton­nen schwe­ren Gra­nits gab es ei­ni­ge Schwie­rig­kei­ten. Er ist ein Uni­kat und fügt sich trotz­dem wun­der­bar in die Spur der gol­de­nen St­ei­ne an der Enz, die vom Emi­li­en­steg über den Wai­sen­haus­platz bis zum Krea­tiv­zen­trum EM­MA führt. über­zo­gen, da­mit es der Fluss­strö­mung stand­hält. Denn der Gol­de­ne St­ein soll, über das Ju­bi­lä­um hin­weg, Pforz­heim er­hal­ten blei­ben. Ger­hard Baral, Ko­or­di­na­tor Pforz­heim 250, hat des­we­gen auch die Idee durch­ge­setzt, den St­ein abends be­leuch­ten zu las­sen. Na­tür­lich ha­ben die Ver­ant­wort­li­chen die Sor­ge, dass nachts Van­da­len ver­su­chen könn­ten, das Gold ab­zu­krat­zen. „Das lohnt sich nicht, das Gold ist nur hauch­dünn auf­ge­tra­gen“, schüt­telt Karll bei die­ser Vor­stel­lung den Kopf. Doch Jörg Nähr­lich, Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Ne­on-Na­gel kann sie be­ru­hi­gen. Auch wenn der Fluss harm­los aus­sieht, an der Stel­le des St­eins wird es, selbst bei Nied­rig­was­ser, tief und Ge­röll­bro­cken am Grund kön­nen zu Kno­chen­brü­chen füh­ren. Vi­el­leicht war das auch der Grund, dass Ers­ter Bür­ger­meis­ter Dirk Bü­scher sich der Idee wi­der­setz­te, den Gold­stein selbst zu ent­hül­len. Über­las­sen wur­de dies dem ent­spre­chend ge­klei­de­ten Nähr­lich.

DER NÄCHS­TE GOL­DE­NE ST­EIN wur­de ges­tern im Bei­sein von Dirk Bü­scher, Oli­ver Reitz, Rolf Spiertz, Ger­hard Baral, Jörg Nähr­lich, Eva und Hans­pe­ter Wel­len­dorff und Rolf Na­gel (von links) zu Was­ser ge­las­sen. Fo­to: Wa­cker

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