Man­cher Hund hat Herz­pro­ble­me

Pforzheimer Kurier - - HOBBY UND FREIZEIT -

Auch Hun­de kön­nen am Her­zen er­kran­ken. Die Sym­pto­me sind für Hal­ter an­fangs nur schwer zu er­ken­nen, weil sich die Pro­ble­me schlei­chend ent­wi­ckeln. Doch es gibt Warn­zei­chen. Wenn Hun­de mü­de und schlapp er­schei­nen, öf­ter nicht fres­sen oder schon an Ge­wicht ver­lo­ren ha­ben, kön­nen dies An­zei­chen für ei­ne Herz­er­kran­kung sein. Nach kur­zen Spa­zier­gän­gen kann es bei den Tie­ren au­ßer­dem zu Atem­not, Hus­ten und Er- mü­dungs­er­schei­nun­gen kom­men, er­klärt der Bun­des­ver­band für Tier­ge­sund­heit. Für Hun­de ab sie­ben Jah­ren sei ein jähr­li­cher Herz­check sinn­voll.

Aber auch vor­her soll­ten Hal­ter ih­ren Vier­bei­ner un­ter­su­chen las­sen, wenn das Tier die oben ge­nann­ten Sym­pto­me zeigt. Der Tier­arzt wird zu­erst das Herz ab­hö­ren. Herz­ge­räu­sche deu­ten dar­auf hin, dass ei­ne Klap­pen­er­kran­kung vor­liegt. Sie tritt vor al­lem bei äl­te­ren Hun­den und klei­ne­ren Ras­sen wie Pu­deln und Da­ckeln auf. Jün­ge­re und mit­tel­al­te grö­ße­re Hun­de wie Do­ber­mann, Bo­xer oder Deut­sche Dog­ge lei­den da­ge­gen vor al­lem un­ter ei­ner Er­kran­kung, bei der der Herz­mus­kel dünn und schwach wird und nicht mehr rich­tig pum­pen kann. kj

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