Trotz und Lust am Le­ben

Mu­sik­fes­ti­val „Rock am Ring“ging fried­lich zu En­de

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

Nürburg (AFP). Das drei­tä­gi­ge Mu­sik­fes­ti­val „Rock am Ring“in Rhein­lan­dP­falz ist fried­lich zu En­de ge­gan­gen. Die Abrei­se von Zehn­tau­sen­den Be­su­chern ver­lief oh­ne be­son­de­re Vor­komm­nis­se, so ein Spre­cher der Po­li­zei in Ko­blenz. Die Ver­an­stal­tung war am Frei­tag­abend we­gen ei­ner Ter­ror­war­nung un­ter­bro­chen und erst am Sams­tag­mit­tag wie­der fort­ge­setzt wor­den.

Knapp 90 000 Men­schen hat­ten das Ge­län­de am Nür­burg­ring we­gen ei­ner „ter­ro­ris­ti­schen Ge­fähr­dungs­la­ge“ver­las­sen müs­sen. Da­mit fiel auch der Auf­tritt der Band „Rammstein“zur Ent­täu­schung vie­ler Fans aus. Sie fei­er­ten den­noch fröh­lich und aus­ge­las­sen wei­ter. Ver­an­stal­ter Marek Lie­ber­berg be­dank­te sich bei den Be­su­chern. „Wir ver­nei­gen uns vor eu­rem En­thu­si­as­mus, eu­rem Trotz, eu­rer Hin­ga­be, Lei­den­schaft und Lust am Le­ben“, er­klär­te Lie­ber­berg auf der „Rock am Ring“-Home­page.

Die Po­li­zei hat­te zu­nächst drei Ver­däch­ti­ge aus der hes­si­schen Sala­fis­ten­sze­ne im Fo­kus. Die Ver­däch­ti­gen hät­ten über Hel­fer-Aus­wei­se Zu­gang zu si­cher­heits­re­le­van­ten Be­rei­chen des Fes­ti­val­ge­län­des ge­habt. Die drei vor­läu­fig fest­ge­nom­me­nen Män­ner ka­men aber wie­der auf frei­en Fuß, da sich der Ver­dacht nicht er­här­tet ha­be.

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