CDU für Ren­ten­kom­mis­si­on

Jun­ge Uni­on rügt Plä­ne von SPD-Chef Schulz

Pforzheimer Kurier - - POLITIK -

Ber­lin (dpa). Die Uni­on will den mil­li­ar­den­schwe­ren Ren­ten­plä­nen der SPD im Wahl­kampf kein ei­ge­nes de­tail­lier­tes Kon­zept für die kom­men­den Jah­re ent­ge­gen­set­zen. „Bis 2030 ist die Ren­te so­li­de auf­ge­stellt“, sag­te CDU-Ge­ne­ral­se­kre­tär Pe­ter Tau­ber in ei­nem In­ter­view mit der Saar­brü­cker Zei­tung. „Al­les Wei­te­re soll­ten wir jen­seits des Par­tei­en­geplän­kels in Ru­he und fun­diert mit den ge­sell­schaft­li­chen Grup­pen dis­ku­tie­ren – bei­spiels­wei­se in ei­ner Ren­ten­kom­mis­si­on.“ SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz und So­zi­al­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les hat­ten ein Kon­zept vor­ge­stellt, nach dem das Ren­ten­ni­veau und der Bei­trags­satz bis 2030 in et­wa sta­bil ge­hal­ten wer­den sol­len.

Die Kos­ten da­für sol­len erst mit dem Ren­ten­ein­tritt der Ba­by­boo­mer im Jahr 2028 deut­lich auf 18,4 Mil­li­ar­den stei­gen und bis 2030 auf 19,2 Mil­li­ar­den wach­sen. Der Chef der Jun­gen Uni­on, Paul Zie­mi­ak (CDU), sag­te: „Die Ren­ten­vor­schlä­ge der SPD ge­hen aus­schließ­lich auf Kos­ten der jun­gen Ge­ne­ra­ti­on. Da­bei geht es den Rent­nern in Deutsch­land heu­te sehr gut.“Statt Wahl­kampf­ge­tö­se brau­che es ei­ne Grund­satz­de­bat­te für die Zeit nach 2030. „Des­halb un­ter­stüt­ze ich die Idee ei­ner Ren­ten­kom­mis­si­on.“Grü­nen­Spit­zen­kan­di­da­tin Ka­trin Gö­rin­gEckardt warf der Uni­on vor, auf ein Ren­ten­kon­zept zu ver­zich­ten: „Bor­nier­ter geht es kaum.“

AUF HEF­TI­GE KRI­TIK stieß das Ren­ten­kon­zept von SPD-Chef Schulz und Mi­nis­te­rin Nah­les bei der Jun­gen Uni­on. Fo­to: dpa

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