Emp­fän­ge in den Part­ner­städ­ten

Deutsch-Pol­ni­sche Ge­sell­schaft er­kun­det Schle­si­en

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Die Part­ner­kom­mu­nen Tschen­sto­chau und Mys­lo­witz ge­hör­ten zu ei­ner Schle­si­en­rei­se der Deutsch-Pol­ni­schen Ge­sell­schaft Pforz­heim-Enz­kreis. Sie be­gann im „Schle­si­schen Mu­se­um“in Gör­litz. In Bres­lau ging es über die Dom- und Sand­in­sel zur Uni­ver­si­tät mit ih­rer his­to­ri­schen Au­la und zum Markt­platz mit dem Al­ten Rat­haus. Auch die Jahr­hun­dert­hal­le und das „Pan­ora­ma von Ra­cla­wice“, ein mo­nu­men­ta­les His­to­ri­en­ge­mäl­de ver­gleich­bar „Rom 312“im Pforz­hei­mer Ga­so­me­ter, wur­den be­sucht.

In der 700 Jah­re al­ten Chris­to­pho­rus­kir­che, heu­te Hei­mat für Deut­sche evan­ge­lischlu­the­ri­schen Be­kennt­nis­ses, be­rich­te­te Probst An­drzej Fo­ber über sei­ne Ar­beit in der Dia­spo­ra im über­wie­gend ka­tho­li­schen Um­feld. Die pro­tes­tan­ti­sche Frie­dens­kir­che in Schweid­nitz war ein wei­te­res Ziel. Ganz in der Nä­he auf dem ehe­ma­li­gen Guts­hof der Fa­mi­lie von Molt­ke be­fin­det sich die In­ter­na­tio­na­le Ju­gend­be­geg­nungs­stät­te Krei­sau. Dort ging es um die Wi­der­stands­grup­pe um Hel­mut Ja­mes von Molt­ke so­wie die Tä­tig­keit in der Be­geg­nungs­stät­te, de­ren Ziel die deutsch-pol­ni­sche Ver­stän­di­gung ist. Ein wei­te­res Ziel war die Pi­as­ten­stadt Op­peln in Ober­schle­si­en. Er­eig­nis­se und Per­sön­lich­kei­ten der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit sind in Re­liefs an der Bron­ze­tür der Bi­schofs­kir­che zu se­hen. Sie be­tref­fen auch die deut­sche Min­der­heit in der Re­gi­on mit der größ­ten An­zahl von Deut­schen in Po­len, sicht­bar auch an zwei­spra­chi­gen Orts­schil­dern. Die Rei­se führ­te wei­ter zum Wall­fahrts­ort St. Ann­a­berg, be­deu­tend glei­cher­ma­ßen für Deut­sche wie Po­len. Aus Sicht der deut­schen Min­der­heit er­klär­te Ru­dolf Ur­ban, Chef­re­dak­teur von „Wo­chen­blatt“, im Schloss Iz­bicko die Pro­ble­ma­tik im po­li­ti­schen Mit­ein­an­der.

Der Be­such der Pforz­hei­mer Part­ner­stadt Tschen­sto­chau be­gann mit ei­ner Füh­rung im Klos­ter Jas­na Gó­ra. Im Al­ten Rat­haus emp­fing Rys­zard Ste­fa­ni­ak als Stell­ver­tre­ter des Stadt­prä­si­den­ten die Grup­pe. Es folg­te in Glei­witz der his­to­ri­sche Sen­de­turm so­wie das „Haus für deutsch-pol­ni­sche Zu­sam­men­ar­beit“. In der Enz­kreisPart­ner­stadt Mys­lo­witz ging es ins Feu­er­wehr­mu­se­um und zu ei­nem Emp­fang durch den Stadt­prä­si­den­ten Ed­ward La­sok. Am „Drei­kai­ser­eck“zeig­te sich die Auf­tei­lung Po­lens 1795 zwi­schen Russ­land, Preu­ßen und Ös­ter­reich-Un­garn. Im „Schle­si­schen Mu­se­um“in Kat­to­witz be­ein­druck­te die Aus­stel­lung zur Ge­schich­te Schle­si­ens im 20. Jahr­hun­dert.

Am „Drei­kai­ser­eck“wird Po­lens Tei­lung sicht­bar

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