FCN de­mü­tig vor der Aus­lo­sung

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Rem­chin­gen (ron). Bis­her kann sich der FC Nöt­tin­gen über Lo­s­pech im DFB-Po­kal nicht be­schwe­ren. Drei­mal da­bei, drei­mal ging es ge­gen Bun­des­li­gis­ten: Han­no­ver 96 (2012/1:6), Schal­ke 04 (2013/0:2) und FC Bay­ern Mün­chen (2015/1:3). Wäh­rend ein at­trak­ti­ves Los im­mer will­kom­men ist, ge­ben sich die Nöt­tin­ger vor der Aus­lo­sung der ers­ten Cup-Run­de am Sonn­tag (17.50 Uhr) in der ARD-Sportschau zu­rück­hal­tend.

Ver­eins­chef Dirk Steidl hat­te nach dem Tri­umph im BFV-Po­kal noch ge­scherzt, nun sei Man­ches­ter Uni­ted das Wunsch­los. „Es muss ja bes­ser wer­den.“Doch ernst­haft fin­det er, sein Ver­ein ha­be bis­her drei­mal Glück ge­habt. „Es ist auch okay, wenn es mal kein Traum­los wird.“Ka­pi­tän Ti­mo Bren­ner hat­te sich schon früh ähn­lich ge­äu­ßert: „Mir ist völ­lig

Ers­te Run­de im DFB-Po­kal wird am Sonn­tag er­mit­telt

egal, ge­gen wen wir spie­len“, be­teu­er­te Bren­ner. „Ob Bay­ern, Aue oder Sand­hau­sen – es ist ein­fach toll, sich mit sol­chen Mann­schaf­ten zu mes­sen.“Stür­mer Micha­el Schürg wür­de sich den­noch über ei­nen Geg­ner be­son­ders freu­en: Zweit­li­ga-Meis­ter VfB Stutt­gart. „Ich bin ja ge­bür­ti­ger Stutt­gar­ter.“

Die ers­te Run­de wird von Frei­tag bis Mon­tag, 11. bis 14. Au­gust, aus­ge­spielt. Die Nöt­tin­ger wol­len grund­sätz­lich er­neut im Karls­ru­her Wild­park­sta­di­on an­tre­ten, wie Steidl be­reits nach dem BFV-Po­kal­sieg an­ge­kün­digt hat­te. Mit der Stadt Karlsruhe be­ste­he ei­ne grund­sätz­li­che Ei­ni­gung. Wie at­trak­tiv der Nöt­tin­ger Geg­ner dort dies­mal ist, liegt in den Hän­den von Se­bas­ti­an Kehl. Der Po­kal­sie­ger 2012 mit Bo­rus­sia Dort­mund über­nimmt die Rol­le der Los­fee. DFB-Prä­si­dent Rein­hard Gr­in­del fun­giert als Zie­hungs­lei­ter.

Als Fünft­li­gist ist Re­gio­nal­li­ga-Ab­stei­ger Nöt­tin­gen ge­gen die Teams aus Los­topf zwei, al­le­samt Erst- und Zweit­li­gis­ten, in je­dem Fall Au­ßen­sei­ter. Schürg hält an ei­nem gu­ten Tag man­chen Erst­li­gis­ten für schlag­bar. Schwie­ri­ger sei ein durch­schnitt­li­ches Zweit­li­ga-Team. „Die ge­hen mit ei­ner ganz an­de­ren Ein­stel­lung ran“, weiß er.

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