Von der Käl­te des Ge­heim­nis­ses

Neu­ver­fil­mung von „Jane Ey­re“in Klas­si­ker­rei­he des Kom­mu­na­len Ki­nos

Pforzheimer Kurier - - KULTUR IN PFORZHEIM -

In der Rei­he Fil­me oh­ne Ver­falls­da­tum steht am Mitt­woch, 14. Ju­ni, ab 18.30 Uhr mit „Jane Ey­re“ein jün­ge­rer Film mit gro­ßem Klas­si­ker-Po­ten­zi­al auf dem Pro­gramm. Die Li­te­ra­tur­ver­fil­mung ist aus dem Jahr 2012. Wie im­mer bei den Fil­men oh­ne Ver­falls­da­tum im Kom­mu­na­len Ki­no von Pforz­heim gibt es zur Vor­füh­rung ei­ne fach­kun­di­ge Ein­füh­rung so­wie an­schlie­ßend Film­ge­spräch un­ter der Steh­lam­pe.

In dem Film geht es um die un­schein­ba­re Jane Ey­re (Mia Wa­si­kow­s­ka), die nach ih­rer eher düs­te­ren Kind­heit hin­aus in die wei­te Welt will. Auf dem im­po­san­ten An­we­sen Thorn­field Hall er­langt sie ei­ne An­stel­lung als Gou­ver­nan­te. Nach ei­nem an­fäng­lich fried­li­chen Da­sein, trifft sie auf den düs­te­ren und aus­ge­spro­chen schrof­fen Haus­be­sit­zer Ed­ward Ro­ches­ter (Micha­el Fass­ben­der). Trotz Mr. Ro­ches­ters Ge­fühls­käl­te freun­det sich Jane Ey­re mit dem grim­mi­gen Mann an und ver­liebt sich schon bald in ihn. Das Glück scheint end­lich auf der Sei­te der jun­gen Frau zu sein, wä­re da nicht ein schreck­li­ches Ge­heim­nis, das al­les zer­stö­ren könn­te.

Der Ro­man „Jane Ey­re“der bri­ti­schen Au­to­rin Char­lot­te Bron­të gilt als Klas­si­ker der vik­to­ria­ni­schen Rom­an­li­te­ra­tur des 19. Jahr­hun­derts und dien­te als Vor­la­ge für zahl­rei­che Thea­ter-, Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen. Re­nom­mier­te Mi­men wie Or­son Wel­les, Ti­mo­thy Dal­ton, Wil­li­am Hurt und Char­lot­te Gains­bourg wirk­ten in den fil­mi­schen In­ter­pre­ta­tio­nen des Stof­fes mit. In sei­ner Neu­ver­fil­mung bril­liert Re­gis­seur Fu­ku­na­ga durch ei­ne psy­cho­lo­gisch nu­an­cier­te Darstel­lung des In­nen­le­bens sei­ner Prot­ago­nis­tin. PK

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