Von der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­leis­tung der Zeichnung

Rund 140 Teil­neh­mer beim jüngs­ten „In­dus­trie trifft Hoch­schu­le“in Pforz­heim / Auch Be­rich­te aus der Pra­xis

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFTSREGION -

Pforz­heim (PK). Stand und Ve­rän­de­run­gen bei der in­ter­na­tio­na­len Nor­mung (ISO GPS) für die Er­stel­lung und In­ter­pre­ta­ti­on von tech­ni­schen Zeich­nun­gen – die­ses The­ma lock­te mehr als 140 In­ter­es­sier­te an die Fa­kul­tät für Tech­nik der zur Ver­an­stal­tung „In­dus­trie trifft Hoch­schu­le“. Die Hoch­schu­le Pforz­heim ko­ope­riert da­bei mit der Clus­ter-Initia­ti­ve „Hoch­form“bei Wirt­schafts­und Stadt­mar­ke­ting Pforz­heim (WSP).

Ein paar Stri­che hier und da, ver­se­hen mit Buch­sta­ben­kür­zeln und Zah­len – fer­tig ist die tech­ni­sche Zeichnung. Sie soll für Prä­zi­si­on in der Her­stel­lung von Bau­tei­len sor­gen. Wie kann das funk­tio­nie­ren? Es geht, weil die Spra­che der tech­ni­schen Zeichnung kom­plex, aber uni­ver­sell ver­ständ­lich und so­mit im Fer­ti­gungs­pro­zess das zen­tra­le Do­ku­ment und der Ga­rant für die Fer­ti­gung ei­nes funk­ti­ons­fä­hi­gen Pro­duk­tes ist. Pro­fes­sor Ru­pert Zang mach­te bei sei­nem Vor­trag wei­ter deut­lich, dass es ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung für je­den Kon­struk­teur sei, Prä­zi­si­ons­bau­tei­le ein­deu­tig zu de­fi­nie­ren. Ist die Zeichnung gut, spart das Fer­ti­gungs­und Prüf­kos­ten, ver­hin­dert Ab­stim­mungs­schlei­fen, funk­ti­ons­un­fä­hi­ge Pro­duk­te und Rechts­strei­tig­kei­ten.

Die jüngs­ten Än­de­run­gen der in­ter­na­tio­na­len Nor­men be­inhal­ten zum ei­nen ei­ne neue oder stark ab­ge­än­der­te Sym­bo­lik, zum an­de­ren sind neue Ver­ein­ba­run­gen hin­zu­ge­kom­men und die In­hal­te ins­ge­samt wur­den weit­rei­chend er­wei­tert. „Da­mit die Un­ter­neh­men wett­be­werbs­fä­hig blei­ben, ist es von gro­ßer Be­deu­tung, dass die neu­en Nor­men rich­tig und kon­se­quent an­ge­wen­det wer­den“, be­tont Zang. „Da­für ist die Wei­ter­bil­dung al­ler Mit­ar­bei­ter in der ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te der Un­ter­neh­men not­wen­dig.“

In der Pra­xis zah­le sich die Ein­füh­rung des ISO-GPS-Nor­men­sys­tems aus. Die Re­fe­ren­ten Bern­hard Heil von der OBE Ohn­macht & Baum­gärt­ner Gm­bH & Co. KG aus Isprin­gen und Mar­tin Trump von der Stra­tec Bio­me­di­cal AG aus Bir­ken­feld be­rich­te­ten von Pro­ble­men mit feh­ler­haf­ten Zeich­nun­gen und zeig­ten Chan­cen des ISO-GPS-Nor­men­sys­tems auf. „Mit un­se­ren Lie­fe­ran­ten er­zie­len wir seit der Ein­füh­rung des ISO-GPSNor­men­sys­tems ei­ne ver­bes­ser­te Funk­ti­ons­si­cher­heit der Ein­zel­tei­le. So ha­ben wir die Ge­samt­to­le­ran­zen ei­ner Bau­grup­pe mehr im Blick“, nennt Trump ei­nen Vor­teil.

Gro­ßes In­ter­es­se an der in­ter­na­tio­na­len Nor­mung

Ser­vice

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.