Zwei Kan­di­da­ten zu­ge­las­sen

Kie­sel­bron­ner Ge­mein­de­wahl­aus­schuss lehnt drit­ten Be­wer­ber für Bür­ger­meis­ter­wahl ab

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Tors­ten Ochs

Kie­sel­bronn. Der Ge­mein­de­wahl­aus­schuss in Kie­sel­bronn hat sich ges­tern ge­trof­fen und zwei Be­wer­ber für die Bür­ger­meis­ter­wahl am 2. Ju­li zu­ge­las­sen. Wie be­rich­tet, sind das der Amts­in­ha­ber Hei­ko Fa­ber und der Kie­sel­bron­ner Gas­tro­nom In­go­mar Ko­lon­ko. Ein drit­ter Kan­di­dat wur­de ab­ge­lehnt, weil sei­ne Be­wer­bungs­un­ter­la­gen bis En­de der Be­wer­bungs­frist un­voll­stän­dig ge­blie­ben sind, teil­te der Vor­sit­zen­de des Ge­mein­de­wahl­aus­schus­ses und Haupt­amts­lei­ter Phil­ipp Kreu­tel mit. Vie­le Fak­to­ren ab­ge­wo­gen hat In­go­mar KoKo­lon­ko lon­ko, An­wen­dungs- und Fach­be­ra­ter in der Le­bens­mit­tel­bran­che, ehe er sich ent­schlos­sen ha­be, sich zu be­wer­ben, er­klär­te der 55-Jäh­ri­ge ge­gen­über dem Pforz­hei­mer Ku­ri­er. Er sei je­mand, „der zu­packt“, sagt er über sich selbst. Für den Chef­ses­sel im Rat­haus qua­li­fi­zie­re er sich un­ter an­de­rem durch sei­ne Bür­ger­nä­he. Er sei in der Ge­mein­de be­kannt, un­ter an­de­rem durch sein En­ga­ge­ment im TV Kie­sel­bronn und im Lie­der­kranz; au­ßer­dem un­ter­stüt­ze er den OGV bei or­ga­ni­sa­to­ri­schen Sa­chen wie Fes­ten.

wur­de in Det­mold ge­bo­ren und ist in Augs­burg auf­ge­wach­sen. Nach ei­ner Aus­bil­dung zum Flie­sen-, Plat­ten- und Mo­sa­ik­le­ger und sei­nem Wehr­dienst in der Luft­waf­fe wech­sel­te er in die Gas­tro­no­mie und ab­sol­vier­te ei­ne Aus­bil­dung zum Koch. Ko­lon­ko hat auch ein Ho­tel ge­führt und im Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment ge­ar­bei­tet. In Ber­lin hat Ko­lon­ko sei­ne Frau ken­nen­ge­lernt, die aus Kie­sel­bronn stammt. Mit ihr hat er zwei Kin­der im Al­ter von 14 und 16 Jah­ren. Au­ßer­dem hat Ko­lon­ko ein Sohn aus ers­ter Ehe. Wahl­kampf will Ko­lon­ko, der als par­tei­lo­ser Kan­di­dat an­tritt, bis zur Wahl am 2. Ju­li ma­chen: un­ter an­de­rem mit ei­nem Fly­er. Au­ßer­dem möch­te er mit den Bür­gern in der Ge­mein­de ins Ge­spräch kom­men. Sei­nen Mit­be­wer­ber lobt Ko­lon­ko: „Hei­ko Fa­ber hat in den ver­gan­ge­nen 16 Jah­ren ei­nen Bom­ben­job ge­macht.“Tors­ten Ochs

Ter­min

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