Test: Wie tro­cken ist der Wand­putz?

Pforzheimer Kurier - - VERBRAUCHER-REPORT -

Ein neu­er Wand­putz ist in der Re­gel nach sechs Wo­chen so gut ge­trock­net, dass man dar­auf ta­pe­zie­ren kann. Wer auf Num­mer si­cher ge­hen will, kann das tes­ten: Ei­ne Flä­che von 0,25 Qua­drat­me­ter mit ei­ner Ab­deck­fo­lie ab­kle­ben, er­klärt das Deut­sche Ta­pe­tenIn­sti­tut in Düsseldorf.

Cir­ca zwölf St­un­den war­ten. Hat sich in die­ser Zeit an der Fo­lie Feuch- tig­keit an­ge­sam­melt, muss der Putz noch wei­ter trock­nen. Die Ex­per­ten ra­ten dann, für ei­ne Wei­le gut zu lüf­ten.

Der Ver­band Pri­va­ter Bau­her­ren in Ber­lin rät grund­sätz­lich, nach dem Auf­tra­gen ei­nes Estrichs und Wand­put­zes im Roh­bau min­des­tens zwei Wo­chen lang das lee­re Haus zu hei­zen. Da­zu soll­ten Bau­her­ren drei- bis vier­mal täg­lich für je­weils zehn Mi­nu­ten stoß­lüf­ten. Ei­ne Aus­nah­me gibt es: Wenn bei nas­ser Wit­te­rung die Luft­feuch­tig­keit au­ßen hö­her ist als in­nen, soll­ten Bau­her­ren nicht lüf­ten. fz

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