Strei­cheln geht zu weit

Kat­zen­kin­der Bi­bi und Amir sind noch vor­sich­tig

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

vie. „Bi­bi“und „Amir“ka­men im Som­mer vo­ri­gen Jah­res zu­sam­men mit ih­rer Mut­ter, ei­ner Hal­ban­go­r­a­kat­ze, zum Ver­ein der Tier­schüt­zer und Tier­ver­suchs­geg­ner. Die Mut­ter war zahm und such­te mensch­li­che Un­ter­stüt­zung. Ih­re Kin­der da­ge­gen wa­ren Men­schen nicht ge­wohnt und un­ge­mein scheu. Sie trauten sich kaum zu fres­sen, wenn ein Mensch im sel­ben Zim­mer war.

In­zwi­schen hat sich das ge­än­dert; le­cke­re Din­ge fres­sen sie aus der Hand. Amir setzt sich auch mal mit sei­ner zwei­bei­ni­gen Pfle­ge­mut­ter vor den Fern­se­her. Aber strei­cheln – das geht nun doch zu weit. Bi­bi ist noch vor­sich­ti­ger. Aber neu­gie­rig oh­ne En­de. Ver­spielt sind bei­de.

Ih­re schö­ne Mut­ter hat längst ein Zu­hau­se ge­fun­den. Ähn­li­ches wä­re Bi­bi und Amir auch zu wün­schen. Al­ler­dings müss­te es ein ru­hi­ges Heim sein, des­sen Be­sit­zer Ge­duld und Kat­zen­er­fah­rung ha­ben. Vi­el­leicht ein Zu­hau­se mit Bal­kon, oder Gar­ten. Über­haupt, Frei­gang – das wä­re der Traum.

Die bei­den wür­den na­tür­lich gern zu­sam­men blei­ben, wer­den aber auch ein­zeln ab­ge­ge­ben. Mit an­de­ren Kat­zen sind sie sehr ver­träg­lich und ori­en­tie­ren sich an den äl­te­ren. Als „Zweit­kat­ze“wä­ren sie al­so gut zu hal­ten.

Kontakt

Kontakt über Chris­ta Gess­ner, un­ter (0 70 44) 95 00 89 ab 18 Uhr.

KAT­ZE BI­BI und ihr ähn­lich aus­se­hen­der Bru­der Amir su­chen ein kat­zen­er­fah­re­nes neu­es Zu­hau­se. Foto: Vieh­weg

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.