VfL Bochum ist ge­warnt

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Bochum/Pforz­heim (seak). Tief im Wes­ten sind die Re­ak­tio­nen auf das Po­k­al­los FC Nöt­tin­gen rar, ei­ne of­fi­zi­el­le Stel­lung­nah­me von­sei­ten des VfL Boch­ums gibt es an­ge­sichts der Aus­lo­sung nicht, Spie­ler und Ver­ant­wort­li­che stan­den für ein State­ment nicht be­reit. VfLVer­eins­spre­cher Jens Fri­cke al­ler­dings warnt vor dem FCN: „Letz­tes Jahr ha­ben wir be­reits schlech­te Er­fah­run­gen mit dem ba­di­schen Po­kal­sie­ger ge­macht.“

In die­ser Sai­son schei­ter­te der Zweit­li­gist in Run­de eins am FC Asto­ria Wall­dorf nach ei­nem 3:4 nach Ver­län­ge­rung. Da­mals wa­ren rund 2 500 Bochu­mer Schlach­ten­bumm­ler nach Ba­den an­ge­reist, er­in­nert sich Fri­cke, der sehr wohl mit­be­kom­men hat, dass Nöt­tin­gen bei sei­nen Po­kal­auf­trit­ten (0:2 ge­gen Schalke 04, 1:3 ge­gen Bay­ern Mün­chen und 1:6 ge­gen Han­no­ver 96) nur „ei­ne rich­ti­ge Klat­sche“kas­siert hat. Sein VfL hin­ge­gen ist ins­ge­samt sie­ben­mal in Run­de eins ge­schei­tert. Ne­ben dem Wall­dor­fSpiel wa­ren die Geg­ner: 2010/11 Of­fen­ba­cher Ki­ckers (0:3), 2003/04 Jahn Re­gens­burg (1:2), 1995/96 FC Sach­sen Leip­zig (1:2), 1990/91 SV Wald­hof Mann­heim (2:3, ein Jahr vor­her war man be­reits ge­gen den 1. FC Pforz­heim in Run­de zwei ge­schei­tert), 1983/84 Ale­man­nia Aa­chen (0:1) und 1973/74 Wer­der Bre­men (1:2 im Wie­der­ho­lungs­spiel nach 2:2). Von ei­ner Schwä­che ge­ra­de ge­gen ba­di­sche Clubs, will Fri­cke nichts wis­sen. „Wir ha­ben auch mal ge­gen Karls­ru­he ge­won­nen.“Das war 1996. Auf dem Platz für den KSC stand da­mals üb­ri­gens der heu­ti­ge FCN-Trai­ner Du­brav­ko Ko­lin­ger.

Wann das Spiel ge­nau statt­fin­det, ent­schei­det sich erst in rund zwei Wo­chen, wie der DFB auf An­fra­ge be­stä­tigt. Da der FC Nöt­tin­gen nach ei­ge­ner Aus­kunft das Spiel in Karls­ru­he aus­trägt, muss un­ter an­de­rem ei­ne mög­li­che Über­la­ge­rung mit dem Heim­spiel des Karls­ru­her SC aus­ge­schlos­sen wer­den. ge­win­nen konn­te. Nun darf er den Wan­der­po­kal end­gül­tig in sei­ne Vi­tri­ne stel­len. Da­bei woll­te der über­le­ge­ne Sie­ger, der nach 21,1 Ki­lo­me­tern in 1:17:13 St­un­den die Zi­el­li­nie über­quer­te, ei­gent­lich gar nicht an den Start ge­hen. „Ich war ge­sund­heit­lich an­ge­schla­gen, muss­te zu­dem auch noch ar­bei­ten. Weil ich aber den Po­kal nach Kie­sel­bronn brin­gen muss­te, bin ich eben ge­lau­fen“, schil­der­te der Sie­ger sei­ne Si­tua­ti­on.

„Jetzt müs­sen wir uns ei­nen neu­en Wan­der­po­kal be­sor­gen“, scherz­te Elf­ner, der zu­sam­men mit sei­nem Or­ga­ni­sa­ti­ons­team da­für ge­sorgt hat­te, dass die Ver­an­stal­tung nach dem Start­schuss von Bür­ger­meis­ter Hei­ko Fa­ber ge­lun­gen und er­folg­reich war für den gast­ge­ben­den Ver­ein, bei dem zwei Ak­teu­re den Kreis­meis­ter­ti­tel hol­ten.

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