Ele­ment of Cri­me, Gre­gor Meyle und Max Mutz­ke tre­ten beim Som­mer­spros­sen-Fes­ti­val auf

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - GRE­GOR MEYLE reist mit sei­ner Band in die Gold­stadt.

Mu­sik­freun­de kom­men vom 14. bis 16. Ju­li im Kul­tur­haus Os­ter­feld auf ih­re Kos­ten. Den Ver­an­stal­tern ist es ge­lun­gen, für das Som­mer­spros­sen-Fe­sit­val drei hoch­ka­rä­ti­ge Bands und Künst­ler nach Pforz­heim zu lo­cken. Ele­ment of Cri­me, Gre­gor Meyle & Band so­wie Max Mutz­ke, der im Jahr 2004 am Eu­ro­vi­si­on Song Con­test teil­ge­nom­men hat­te, wer­den auf der Büh­ne ste­hen.

Im Rah­men ih­rer Deutsch­land­tour „Kraut-und-Rü­ben-Som­mer 2017“spie­len die vier Mu­si­ker aus Ber­lin am Frei­tag, 14. Ju­li, be­kann­te Lie­der aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren so­wie ak­tu­el­le Stü­cke aus dem Al­bum „Lieb­lings­far­ben und Tie­re“.

Ele­ment of Cri­me ha­ben nicht nur ei­ni­ge le­gen­dä­re Songs ver­öf­fent­licht, son­dern gleich al­bum­wei­se deut­sche Rock­ge­schich­te ge­schrie­ben: „Da­mals hin­term Mond“aus dem Jahr 1991, „Wei­ßes Pa­pier“zwei Jah­re spä­ter oder „Ro­man­tik“von 2001 sind be­ein­dru­cken­de Wer­ke, die in kei­ner CD-Samm­lung feh­len dür­fen.

Sie sind von der Ro­man­tik ge­streif­te, kau­zi­ge Män­ner, die von Lie­be sin­gen und von ge­schei­ter­ten Spar­gel­kö­ni­gin­nen, von al­tem und neu­em Schrott, von der ret­ten­den Ka­val­le­rie (die na­tür­lich nicht mehr kommt), von Erd­beer­eis, Kat­zen und Pit­bull-Ter­ri­ern. Der Sound, den sie da­bei kre­ieren, ist ein­zig­ar­tig rau und ein­zig­ar­tig schön. Gi­tar­re, Trom­pe­te, Bass, Schlag­zeug uns Sa­xo­fon er­gän­zen den Ge­sang ge­konnt, was zu ei­nem ganz be­son­de­ren Kon­zert­er­leb­nis führt. Seit in­zwi­schen 32 Jah­ren über­zeugt die Band ihr Pu­bli­kum.

Dass ei­ne Kar­rie­re im Mu­sik­busi­ness auch har­te Ar­beit be­deu­tet, hat sich in­zwi­schen her­um­ge­spro­chen. Aus­ver­kauf­te Kon­zer­te, gol­de­ne Schall­plat­ten, Mu­sik­preis Echo und Deut­scher Fern­seh­preis ste­hen in der Vi­ta von Gre­gor Meyle, der am Sams­tag, 15. Ju­li, mit sei­ner Band beim Som­mer­spros­sen-Fes­ti­val gas­tiert. In­zwi­schen hat der Künst­ler mit „Mey­len­stei­ne“gar ein ei­ge­nes TV-For­mat, wel­che in die­sem Jahr in die zwei­te Run­de geht. Der 38-Jäh­ri­ge denkt den­noch nicht dar­an, kürz­er­zu­tre­ten und sich auf dem Er­reich­ten aus­zu­ru­hen. Im Ge­gen­teil: En­de ver­gan­ge­nen Jah­res er­schien das fünf­te Stu­dio­al­bum des Sin­ger-Song­wri­ters mit Hut, Bril­le und Bart. „Die Leich­tig­keit des Seins“heißt die ers­te Sing­le-Aus­ko­pllung. Die Idee für den Song­ti­tel kam Gre­gor Meyle beim Ka­nu­fah­ren in der Süd­see. „Ich dach­te: Schö­ner kann es nicht mehr wer­den. Das ist die Leich­tig­keit des Seins. Ich woll­te die­sen Mo­ment für im­mer fest­hal­ten und so ist ein Song und auch der Ti­tel für die neue Plat­te und die Tour ent­stan­den.“

Die neu­en Lie­der er­zäh­len von der Ba­lan­ce im Le­ben und dem Ge­fühl an­ge­kom­men zu sein, nicht mehr stän­dig vor Mau­ern zu ste­hen, die es ein­zu­rei­ßen gilt. Und na­tür­lich gibt es die­se Leich­tig­keit auch live zu se­hen und zu spü­ren. Ge­mein­sam mit sei­ner Band zau­bert er ne­ben zahl­rei­chen neu­en Songs na­tür­lich auch be­kann­te Hits in neu­em Ge­wand auf die Büh­ne.

Am drit­ten und letz­ten Tag des Som­mer­spros­sen-Fes­ti­vals tritt Max Mutz­ke auf die Büh­ne im In­nen­hof des Kul­tur­hau­ses Os­ter­feld (Sonn­tag, 16. Ju­ni). Der Pop- und Jazz-Sän­ger bringt nicht nur sei­ne Band mo­no­Punk, son­dern ne­ben all sei­nen Hits auch manch klei­ne Über­ra­schung nach Pforz­heim mit.

Wie wand­lungs­fä­hig Max Mutz­ke ist, hat er auf sei­nen Al­ben mehr­fach un­ter Be­weis ge­stellt. Auch live zeigt er, wie wand­lungs­fä­hig er ist, wenn er mal mit ei­nem Sym­pho­nie­or­ches­ter und mal mit sei­ner Band auf der Büh­ne steht. Die Kon­zert­be­su­cher dür­fen sich auf sei­nen kraft­vol­len Si­gna­tu­re-Sound aus Pop, Soul und Funk freu­en.

Erst kürz­lich er­schien mit „MAX“das sieb­te Al­bum von Mutz­ke, dass sei­ne mu­si­ka­li­sche Lei­den­schaft auf ei­ner CD bün­delt. PK

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