„Kämp­fer für Men­sch­lich­keit“

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT - Horst Köh­ler

Kiel (dpa). Der frü­he­re Bun­des­prä­si­dent Horst Köh­ler ist in Kiel mit dem Welt­wirt­schaft­li­chen Preis ge­ehrt wor­den. Köh­ler ste­he „wie kaum ein Zwei­ter für so­zia­le Markt­wirt­schaft“, sag­te der Prä­si­dent des In­sti­tuts für Welt­wirt­schaft (IfW), Den­nis Sno­wer in sei­ner Lau­da­tio. „Er ist ein Kämp­fer ge­gen Ar­mut und Un­ge­rech­tig­keit und für die Ent­wick­lung neu­er glo­ba­ler Ent­wick­lungs­zie­le.“Köh­ler (Fo­to: dpa), vor dem Amt des Bun­des­prä­si­den­ten von 2000 bis 2004 Chef des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds (IWF) in Wa­shing­ton, en­ga­giert sich heu­te für Chan­cen­gleich­heit, Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit und Ar­muts­be­kämp­fung in Afri­ka. Er warb in sei­ner Dan­kes­re­de, „mehr Platz für Wachs­tum im glo­ba­len Sü­den zu schaf­fen“. Köh­ler warn­te, in den In­dus­trie­staa­ten „um je­den Preis auch mit Ver­schul­dung die Wachs­tums­ra­ten in die Hö­he zu trei­ben“. Wachs­tum sei „das Man­tra der Mo­der­ne“.

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