Blick auf das schwar­ze Wi­en

Pforzheimer Kurier - - KUNST UND WISSEN -

„Das Ro­te Wi­en“ist längst zu ei­nem fes­ten Be­griff der Ar­chi­tek­tur­ge­schich­te ge­wor­den, und Bau­wer­ke wie der Karl-Marx-Hof sind in­zwi­schen fes­ter Be­stand­teil je­den Rei­se­füh­rers. Aber wie stand es mit der Bau­tä­tig­keit wäh­rend des au­to­ri­tär­christ­so­zia­len Stän­de­staat der Jah­re zwi­schen 1934 bis 1938 (al­so bis zum Ein­marsch der Hit­ler-Trup­pen)? Die­ser Fra­ge geht der Stadt­his­to­ri­ker Andre­as Sutt­ner in sei­nem Band über „Das schwar­ze Wi­en“nach. Da­bei be­rück­sich­tigt er nicht nur all­ge­mei­ne Ent­wick­lun­gen wie et­wa ei­ne star­ke sti­lis­ti­sche Ver­ein­fa­chung, son­dern lie­fert Be­zirk für Be­zirk, Stra­ße um Stra­ße Por­traits der ein­zel­nen Bau­maß­nah­men. MH

Andre­as Sutt­ner: Das schwar­ze Wi­en. Böhlau. 288 Sei­ten, 40 Eu­ro.

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