Syn­chron zu Sil­ber

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Kiew (dpa). Die deut­schen Was­ser­sprin­ger ha­ben ih­re Me­dail­len­aus­beu­te zum EM-Ab­schluss noch ein­mal ver­grö­ßert. Ti­na Pun­zel und Frie­de­ri­ke Frey­er be­hiel­ten ges­tern bei den Ti­tel­kämp­fen in Kiew im Syn­chron­sprin­gen vom Drei-Me­terB­rett die Ner­ven und hol­ten sich Sil­ber hin­ter Russ­land. Mit 284,10 Punk­ten hat­te das Duo aus Leip­zig und Dres­den nur 0,6 Zäh­ler Vor­sprung auf Rang vier.

Ins­ge­samt gab es zwei Sil­ber- und zwei Bron­ze­me­dail­len, aber erst­mals seit 1974 kei­nen Ti­tel ei­nes deut­schen Was­ser­sprin­gers. „Wir ha­ben noch ein biss­chen Luft bis zur WM, um dort um mög­lichst vie­le Fi­nal­plät­ze und um ei­ne oder zwei Me­dail­len mit­sprin­gen zu kön­nen“, sag­te Chef­bun­des­trai­ner Lutz Busch­kow, der bi­lan­zier­te: „Wir ha­ben un­ge­fähr vier Me­dail­len lie­gen las­sen.“Im Fo­kus ste­he in die­sem Jahr aber eben die WM.

Das gilt auch für Re­kord­eu­ro­pa­meis­ter Patrick Haus­ding, der erst­mals seit sei­nem Pre­mie­ren­gold 2008 bei kon­ti­nen­ta­len Meis­ter­schaf­ten oh­ne Ti­tel blieb. „Die Un­si­cher­heit von Patrick Haus­ding aus dem Team-Wett­be­werb zog sich bei ihm wie ein Ro­ter Fa­den durch die EM“, sag­te Busch­kow. Haus­ding hat­te in Rio noch Bron­ze vom Drei­Me­ter-Brett ge­won­nen. Bei der EM muss­te sich der Ber­li­ner nun mit Sil­ber im nicht-olym­pi­schen Kunst­sprin­gen vom Ein-Me­ter-Brett be­gnü­gen. „Die gan­ze Wo­che lief nicht op­ti­mal und das schlägt na­tür­lich auch auf das Ge­müt“, sag­te Haus­ding nach Rang vier im Syn­chron­sprin­gen vom Drei-Me­ter-Brett zu­sam­men mit Ste­phan Feck. Bron­ze ge­wann Loui­sa Stawc­zyn­ski vom Ein-Me­ter-Brett. Ti­na Pun­zel und Lou Mas­sen­berg freu­ten sich im Mi­xed vom Drei­er über Bron­ze.

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