Mit Glück und Ge­schick

In Le Mans drit­ter Por­sche-Tri­umph hin­ter­ein­an­der

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Le Mans (sid). Por­sche hat nach ei­nem dra­ma­ti­schen Renn­ver­lauf beim le­gen­dä­ren 24-St­un­den-Ren­nen in Le Mans doch noch den drit­ten Tri­umph in Se­rie ge­fei­ert. Nach­dem An­dré Lot­te­rer aus Duis­burg im Top­wa­gen in Füh­rung lie­gend aus­ge­schie­den war, er­kämpf­te sich das zwei­te Au­to mit dem Hom­bur­ger Ti­mo Bern­hard und den bei­den Neu­see­län­dern Earl Bam­ber und Bren­don Hart­ley in der pa­cken­den Schluss­pha­se den be­gehr­ten Er­folg beim Langstre­cken­klas­si­ker in Frank­reich. Der 919 Hy­brid muss­te zwi­schen­zeit­lich zwar rund ei­ne St­un­de lang we­gen Mo­tor­pro­ble­men re­pa­riert wer­den, kämpf­te sich nach ei­ner Auf­hol­jagd aber 67 Mi­nu­ten vor dem En­de noch ganz nach vor­ne zu­rück. Da­bei pro­fi­tier­te Bern­hards Team da­von, dass es nur zwei der le­dig­lich sechs ge­star­te­ten LMP1-Bo­li­den ins Ziel schaff­ten. Platz zwei ging an Tho­mas Lau­rent, Ho-Pin Tung und Oli­ver Jar­vis im Ore­ca 07 aus der schwä­che­ren LMP2-Klas­se.

Wäh­rend Bern­hard sei­nen zwei­ten Er­folg in Le Mans fei­er­te, ver­pass­te Lot­te­rer auf dra­ma­ti­sche Wei­se sei­nen fast schon si­cher ge­glaub­ten vier­ten. Mit 14 Run­den Vor­sprung muss­te der Duisburger sei­nen Por­sche ges­tern gut drei­ein­halb St­un­den vor Schluss auf der Stre­cke ab­stel­len. „Wir muss­ten den Mo­tor nach Pro­ble­men mit dem Öl­druck aus­schal­ten“, sag­te Por­sches Te­am­ma­na­ger Andre­as Seidl.

Für To­yo­ta setz­te es in­des das zwei­te Le-Mans-Dra­ma in Fol­ge. 2016 war das To­pau­to der Ja­pa­ner in der letz­ten Run­de in Füh­rung lie­gend aus­ge­schie­den, auch bei der 85. Auf­la­ge hat­te To­yo­ta nun lan­ge die bes­ten Chan­cen auf den Sieg und ei­ne Dop­pel­füh­rung in­ne, ehe gro­ße Pro­ble­me auf­tauch­ten.

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