„Eher ein Spiel­ge­stal­ter“

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Herr Versa­kovs, Sie sind seit ein paar Wo­chen als Neu­zu­gang bei der TGS Pforz­heim. Ha­ben Sie sich schon ein­ge­lebt?

Versa­kovs: Bis­her war ich erst zwei Ta­ge in Pforz­heim. Aber al­les, was ich ge­se­hen ha­be, war sehr schön. Ich woll­te mit mei­ner Frau et­was kom­plett Neu­es aus­pro­bie­ren. Al­lein schon die Spra­che ist mit Nord­deutsch­land nicht wirk­lich zu ver­glei­chen. Da muss ich noch dran ar­bei­ten – da­bei le­be ich seit zehn Jah­ren in Deutsch­land.

Ha­ben Sie schon das Team ken­nen­ge­lernt?

Versa­kovs: Lei­der noch nicht. Ich bin im Mo­ment mit der Na­tio­nal­mann­schaft un­ter­wegs. Aber ich ha­be nur das Bes­te über die TGS ge­hört: Gro­ße Hal­le, tol­le Fans, auch das gan­ze Drum­her­um ist gut auf­ge­baut.

Sie sind let­ti­scher Na­tio­nal­spie­ler und wech­seln nun von der HSG Nord Hen­stedt-Ulz­burg in den Süd­wes­ten – was hat den Aus­schlag für die TGS ge­ge­ben?

Versa­kovs: Es war für mich sehr wich­tig, dass es im Ver­ein das Ziel Zwei­te Li­ga gibt, ge­ra­de für mich als Na­tio­nal­spie­ler. Na­tür­lich kann man den Auf­stieg nicht pla­nen. Aber wir wer­den dar­auf hin­ar­bei­ten. Als Sport­ler will man je­des Spiel ge­win­nen.

Wor­auf dür­fen sich die Fans der TGS bei Ih­nen sport­lich freu­en?

Versa­kovs: Ich füh­le mich auf der Mit­te-Po­si­ti­on sehr wohl und bin eher ein Spiel­ge­stal­ter. Mei­ne Stär­ke sind vor al­lem gu­te Päs­se. Aber ich wer­fe auch ger­ne selbst, man muss ja schließ­lich den Druck auf den Geg­ner er­hö­hen.

Ne­ben dem Sport schaf­fen Sie sich noch ein zwei­tes Stand­bein?

Versa­kovs: Ich bin jetzt 31 Jah­re alt. Na­tür­lich denkt man da auch schon ein we­nig an die Zeit nach dem Sport. Ich ha­be ei­ne Aus­bil­dung als Phy­sio­the­ra­peut ge­macht und möch­te die nicht weg­schmei­ßen, son­dern in die­sem Feld blei­ben. Wolf­gang Taa­fel hat sich da viel Mü­he ge­ge­ben für mich und mei­ne Frau, dass wir hier gut un­ter­kom­men. seak/Fo­to: TGS

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