Ro­nal­do im Fa­bel-Reich

Pforzheimer Kurier - - CONFED-CUP - C. Ro­nal­do

Ka­san (dpa). Mit be­harr­li­chem Schwei­gen heizt Cris­tia­no Ro­nal­do die Spe­ku­la­tio­nen um sei­ne Zu­kunft wei­ter an. Für den Pres­se­boy­kott kommt der Welt­fuß­bal­ler zwar oh­ne Fifa-Stra­fe da­von, die Fra­gen zur Steu­er­af­fä­re und dem mög­li­chen Ab­gang von Re­al Ma­drid be­glei­ten ihn aber auch nach dem 2:2 beim Con­fed Cup ge­gen Me­xi­ko.

Und so sah sich so­gar der FC Bay­ern ge­nö­tigt, ei­nen Be­richt aus Ita­li­en über ein an­geb­li­ches In­ter­es­se der Münch­ner am Eu­ro­pa­meis­ter als „En­te des Ta­ges“zu ti­tu­lie­ren. Er wol­le „doch ein für al­le Mal klar­stel­len“, be­ton­te Vor­stands­chef Karl-Heinz Rum­me­nig­ge, „dass die­ses Ge­rücht jeg­li­cher Grund­la­ge ent­behrt und in das Reich der Fa­bel ver­wie­sen wer­den muss.“

Von Ro­nal­do (Fo­to: AFP) war­te­te die Fuß­ball-Welt hin­ge­gen auch ges­tern noch ver­geb­lich auf ei­ne Äu­ße­rung. „Wir müs­sen nicht die Alarm­glo­cken läu­ten“, ver­kün­de­te der 32-Jäh­ri­ge in ei­nem 45-se­kün­di­gen State­ment im Spon­so­ren­auf­trag le­dig­lich mit Blick auf das mor­gi­ge Du­ell mit Gast­ge­ber Russ­land (17 Uhr). Da­nach um­d­rib­bel­te er al­le Mi­kro­fo­ne und Ka­me­ras. Für den Af­front, als Spie­ler des Spiels nicht an der Pres­se­kon­fe­renz teil­ge­nom­men zu ha­ben, wird es aber kei­ne Sank­tio­nen durch den Welt­ver­band ge­ben. Of­fi­zi­el­le Be­grün­dung der Por­tu­gie­sen: „Me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung“.

Statt­des­sen re­den an­de­re über ihn. Der spa­ni­sche Ra­dio­sen­der „On­da Ce­ro“will er­fah­ren ha­ben, dass Ver­tei­di­ger Pe­pe sei­nen Na­tio­nal­mann­schafts­kum­pel von ei­nem ge­mein­sa­men Wech­sel zu Pa­ris St. Ger­main zu über­zeu­gen ver­sucht. Die „Sun“kol­por­tiert, dass Ro­nal­do sei­nen Be­ra­ter Jor­ge Men­des ei­ne Rück­kehr zu Man­ches­ter Uni­ted vor­be­rei­ten las­se. Zu­min­dest sind die­se bei­den Clubs an­ge­sichts des hor­ren­den Trans­fer­pa­kets von bis zu 400 Mil­lio­nen Eu­ro auch se­ri­ös be­trach­tet die wahr­schein­lichs­ten Mög­lich­kei­ten für ei­nen Wech­sel.

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