So­gar die zwei­te Gar­de darf län­ger ran

Pforz­heim Wild­dogs ge­win­nen mit Leich­tig­keit in Frei­burg und un­ter­mau­ern die Ta­bel­len­füh­rung

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Frei­burg/Pforz­heim (rn). Sou­ve­rän mit 42:7 ha­ben die Pforz­heim Wild­dogs ihr Aus­wärts­spiel bei den Frei­burg Sa­cris­tans ge­won­nen. Da­mit un­ter­mau­er­ten die Gold­städ­ter die Ta­bel­len­füh­rung in der drit­ten Li­ga Südwest im Ame­ri­can Foot­ball. Sie sind nach sechs von zehn Spiel­ta­gen wei­ter oh­ne Punkt­ver­lust.

Die Wild­dogs wa­ren mit dem An­spruch auf ei­nen Sieg an­ge­reist. „Die­sem An­spruch wur­den wir ge­recht“, hielt He­ad­coach Ke­vin Mur­phy fest. „Wir ha­ben heu­te gu­ten Foot­ball ge­zeigt und hat­ten da­durch auch die Mög­lich­keit, un­se­re zwei­te und drit­te Rei­he spie­len zu las­sen.“Im­mer­hin den Münz­wurf konn­ten die Gast­ge­ber aus Frei­burg noch für sich ent­schei­den, sie ver­scho­ben ihr An­griffs­recht in die zwei­te Spiel­hälf­te. So kam die Wild­dogs-Of­fen­se gleich ins Spiel. Be­reits kurz nach Kick-off fand ein Pass von Quar­ter­back Ryan Stroud die Hän­de von Fe­lix Dorn und die ers­ten Punk­te stan­den auf der An­zei­ge­ta­fel. Ki­cker Mar­vin Loth er­höh­te mit dem Ex­tra­punkt auf 7:0.

Der fol­gen­de Dri­ve der Gast­ge­ber war nicht von Er­folg ge­krönt. Pforz­heims Bryant Wa­de fing ei­ne In­ter­cep­ti­on ab und trug die­se di­rekt in die End­zo­ne. Da­mit stand es am En­de des ers­ten Spiel­vier­tels 14:0. Es folg­te die wohl film­reifs­te Sze­ne des Nach­mit­tags. Wa­de fing ei­nen Fum­ble ab und star­te­te den Re­turn, wur­de je­doch ge­ta­ckelt. Noch im Tack­ling über­gab er den Ball an Adam Red­den, der ihn dann in die End­zo­ne trug (21:0).

Die De­fen­se hielt ei­nen Punt-Ver­such der Frei­bur­ger auf und brach­te so den An­griff in op­ti­ma­le Po­si­ti­on. Wil­li­am Lopez brach­te im drit­ten Ver­such den Ball in die End­zo­ne. Die Wild­dogs er­höh­ten da­mit zur Freu­de ih­rer knapp 40 mit­ge­reis­ten Fans im Sport­park an der Drei­sam auf 28:0.

Kurz vor der Pau­se war es wie­der Wa­de, der den Fum­ble hol­te. Dies­mal schlug er sei­nem Ge­gen­spie­ler den Ball förm­lich aus den Hän­den. An­schlie­ßend wur­de er von Stroud mit ei­nem Pass in die End­zo­ne be­dient und sorg­te so für den 35:0-Halb­zeit­stand. Die zwei­te Hälf­te durf­ten dann die kom­plet­ten Back-ups der Wild­dogs be­strei­ten, in­klu­si­ve Quar­ter­back Fa­bio Pe­losa­to. Ni­co Bock fing den An­griffs­ver­such der Gast­ge­ber ab und Adam Red­den leg­te mit ei­nem Lauf über au­ßen nach auf 42:0. Die ein­zi­gen Punk­te der Gäs­te ka­men durch ei­nen In­ter­cep­ti­on-Re­turnTouch­down zu­stan­de.

De­fen­se-Coach Bernd Sch­mitt war zu­frie­den: „An die­sem Spiel gibt es nichts zu me­ckern. Die De­fen­se hat mehr­fach den Ball er­obert und auch ge­punk­tet. Ge­nau so muss ei­ne De­fen­se aus­se­hen.“Den Sports­geist der Gast­ge­ber wür­dig­te der­weil De­fen­se-Cap­tain Micha­el Lang: „Trotz der Do­mi­nanz lie­fer­ten uns die Frei­burg Sa­cris­tans ein fai­res und sau­be­res Foot­ball-Spiel. Re­spekt vor die­sem Team.“

Für die Wild­dogs geht es am Sams­tag (16 Uhr) nach Heil­bronn ins Fran­ken­sta­di­on zum ak­tu­ell Ta­bel­len­letz­ten, den Salt Mi­ners.

„Ge­nau so muss ei­ne De­fen­se aus­se­hen“

UN­AUF­HALT­SAM wie schon im Hin­spiel auf dem Holz­hof wa­ren Wil­li­am Lopez (am Ball) und die Pforz­heim Wild­dogs für die Frei­burg Sa­cris­tans auch dies­mal. Fo­to: Kers­tin Gi­en­ger

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