Zur Per­son

Peter Slo­ter­di­jk

Pforzheimer Kurier - - KULTUR -

Peter Slo­ter­di­jk wur­de am 26. Ju­ni 1947 in Karls­ru­he ge­bo­ren. Er stu­dier­te in Mün­chen und Ham­burg Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik und Ge­schich­te. 1976 pro­mo­vier­te er in Sprach­wis­sen­schaf­ten. En­de der 1970er Jah­re ver­brach­te er zwei Jah­re im Ashram des Bhag­wan von Poo­na und be­zeich­ne­te die­se Zeit als prä­gend. Sei­ne „Kri­tik der zy­ni­schen Ver­nunft“(1983) ge­hört zu den meist­ver­kauf­ten phi­lo­so­phi­schen Wer­ken der Ge­gen­wart. Er hat zahl­rei­che Bü­cher und Auf­sät­ze zu den un­ter­schied­lichs­ten The­men ver­fasst, zu­letzt „Nach Gott“. Bei der Er­öff­nung zum Ge­burts­tags­Sym­po­si­on sag­te ZKM-Vor­stand Peter Wei­bel: „Der Sü­den Deutsch­lands ist of­fen­sicht­lich ein sat­ter Bo­den für die Phi­lo­so­phie: Mar­tin Hei­deg­ger aus Meß­kirch, Ge­org Wil­helm He­gel aus Stuttgart, Feu­er­bach aus Lands­hut, Schel­ling aus Leon­berg und schließ­lich Slo­ter­di­jk aus Karls­ru­he.“BNN

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