Rechts wie links

Fle­xi­bler Sie­beck will den Sprung schaf­fen

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Nach dem Ab­stieg aus der Zwei­ten Fuß­ball-Bun­des­li­ga star­tet der Karls­ru­her SC mit ei­ner fast rund­um er­neu­er­ten Mann­schaft in die Drit­te Li­ga. Mehr als ein Dut­zend Neu­ver­pflich­tun­gen ste­hen im ver­schlank­ten Ka­der von Chef­trai­ner Marc-Patrick Meis­ter. Die BNN stel­len die Zu­gän­ge in lo­ser Fol­ge vor.

Karls­ru­he. Neu­er Club, neue Stadt – da gilt es, sich erst ein­mal ei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen. Al­so setz­ten sich Alex­an­der Sie­beck und sei­ne Le­bens­ge­fähr­tin in den ro­ten Dop­pel­de­cker und tour­ten durch ih­re neue Wahl­Hei­mat. „Am schöns­ten war es oben auf dem Turm­berg“, be­rich­tet der Leip­zi­ger von der Stadt­rund­fahrt. In der Fer­ne hat er von dort aus auch sei­nen neu­en Ar­beits­platz sich­ten kön­nen – das Wild­park­sta­di­on. Für den 23-Jäh­ri­gen der Ort, an dem der nächs­te Kar­rie­re-Sprung ge­lin­gen soll. „Für mich ist es ei­ne gro­ße Chan­ce, bei ei­nem am­bi­tio­nier­ten Ver­ein wie dem KSC zu sein“, be­tont der Sach­se, der von der U 23 von RB Leip­zig zum ba­di­schen Dritt­li­gis­ten wech­sel­te.

In sei­ner Ge­burts­stadt war für Sie­beck sport­lich End­sta­ti­on: RB lös­te sei­ne zwei­te Mann­schaft auf und der Sprung zur ers­ten viel zu „ex­trem“, wie er mit Blick auf die von Red Bull ali­men­tier­ten Senk­recht­star­ter sagt. Von Be­ginn an des RB-Pro­jekts war Sie­beck da­bei, hat na­tür­lich ge­hofft, es mal ins ers­te Team zu schaf­fen – doch die Ent­wick­lung war zu ra­sant. Schon be­vor klar war, dass Leip­zigs Re­gio­nal­li­ga­mann­schaft auf­ge­löst wird, hat­te Sie­beck ent­schie­den, an­ders­wo sei­ne Ent­wick­lung zu for­cie­ren. Beim KSC er­hielt er ei­nen DreiJah­res-Ver­trag. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Club­ver­ant­wort­li­chen in die Fle­xi­bi­li­tät des Mit­tel­feld­manns. Rechts, links, zen­tral – oder zur Not auch mal Au­ßen­ver­tei­di­ger. Als Ka­pi­tän des zwei­ten Bul­len-Teams über­zeug­te Sie­beck, der fuß­bal­le­risch zu­nächst bei Lok Leip­zig groß wur­de, spe­zi­ell als Vor­be­rei­ter. Er selbst sieht sich als Spie­ler, „der die Tie­fe sucht“und als ei­ner, der kämp­fe­ri­sche und spie­le­ri­sche Kom­po­nen­ten ver­eint.

Sein ers­ter Ein­druck von der Stadt ist gut, eben­so je­ner vom neu­en Team. „Es sind vie­le gu­te Ki­cker da­bei“, sagt Sie­beck, des­sen Fahrt mit dem KSC ihn und den Club in die Zwei­te Li­ga füh­ren soll. Ger­hard Wolff

EIN SACH­SE IN BA­DEN: Alex­an­der Sie­beck. Fo­to: GES

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