Fi­xi ist ge­flitzt

Start­num­mer 2784 kam nach 40 Mi­nu­ten ins Ziel: Ku­ri­er-Fo­to­graf Björn Fix ist zu­frie­den mit sei­nem „Fun-Run“

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

Ro­ter Kopf, kei­ne Pus­te, aber er hat es ge­schafft. Ku­ri­er-Fo­to­graf Björn Fix ist beim gest­ri­gen Pforz­hei­mer Ci­ty-Lauf den vier Ki­lo­me­ter lan­gen „Fun-Run“ge­lau­fen und hat al­les ge­ge­ben. Drei Mo­na­te Trai­ning – als Läu­fer und als Ku­ri­er-Ko­lum­nist – hat er nun hin­ter sich. En­de ver­gan­ge­ner Wo­che ent­schloss sich Fix, doch nicht – wie ur­sprüng­lich ge­plant – am Haupt­lauf teil­zu­neh­men, son­dern ei­nen Gang zu­rück­zu­schal­ten. Re­dak­teu­rin Ca­ro­lin Frey­tag hat auf Björn Fix am Ziel ge­war­tet.

Nach zwei Run­den und 40:44 Mi­nu­ten war das Ziel er­reicht. Sind Sie zu­frie­den mit Ih­rer Leis­tung?

Fix: Ich bin na­tür­lich zu­frie­den. Und ich bin mei­nem Schnitt treu ge­blie­ben. Rund ei­ne St­un­de wa­ren es beim sechs Ki­lo­me­ter lan­gen „b2­run“in Karls­ru­he. Das passt ja. Als Ein­stei­ger hat mir das ge­reicht. Ich zie­he mei­nen Hut vor al­len, die den Zehn-Ki­lo­me­ter-Haupt­lauf ma­chen. Wenn ich mir über­le­ge, die Stre­cke zwei­ein­halb Mal: nein, Dan­ke.

Al­so war es die rich­ti­ge Ent­schei­dung, vier statt zehn Ki­lo­me­ter zu lau­fen?

Fix: Ja, de­fi­ni­tiv. Nach ei­ner so kur­zen Trai­nings­zeit von drei Mo­na­ten sind zehn Ki­lo­me­ter für mich ein­fach zu viel, als dass ich die Stre­cke in ei­ner an­nehm­ba­ren Zeit ge­schafft hät­te. So wä­re ich wohl ziem­lich am Schluss an­ge­kom­men. Und die Aus­sicht ist ehr­lich ge­sagt nicht be­son­ders mo­ti­vie­rend.

Gab es denn be­son­de­re Her­aus­for­de­run­gen wäh­rend des Laufs?

Fix: Die Öst­li­che stadt­ein­wärts war stel­len­wei­se rich­tig ge­mein, als es berg­auf ging. Sonst gab es ei­gent­lich kei­ne Pro­ble­me. Nach dem Start hat es sich gut ver­teilt auf der Stre­cke. Ein biss­chen ab­ge­lenkt und ir­ri­tiert hat mich al­ler­dings ein Läu­fer, der tat­säch­lich die gan­zen vier Ki­lo­me­ter über mit Keu­len jon­glier­te.

Was neh­men Sie aus den vie­len Wo­chen Trai­ning mit?

Fix: Dass man manch­mal ein­fach durch­hal­ten muss und nicht so schnell auf­ge­ben darf. Ich hat­te öf­ter mal kei­nen Bock in den letz­ten Wo­chen, aber dann dach­te ich im­mer: nichts da, du gehst jetzt zum Trai­ning. Da hat wohl auch der sanf­te Druck von au­ßen ge­hol­fen. Wenn man sich ein Ziel setzt, soll­te man auch dran blei­ben.

Pla­nen Sie, die Läu­fer-Kar­rie­re fort­zu­set­zen?

Fix: Ich wer­de schon wei­ter­lau­fen, aber nicht so in­ten­siv wie in den ver­gan­ge­cher nen Wo­chen. Zwei Mal wö­chent­lich ist zu viel. Ich su­che mir im Ar­lin­ger ei­ne net­te Stre­cke zum Lau­fen, viel­leicht an der Tras­se des ehe­ma­li­gen „It­ters­ba- Bähn­le“ent­lang bis Bir­ken­feld. Und fürs kom­men­de Jahr könn­te man dann schon den Zehn-Ki­lo­me­ter-Lauf ins Au­ge fas­sen.

GE­MEIN­SAM DURCHS ZIEL: Mit Dieter Hau­ser (links) und Jo­se­phi­ne An­ko­mah vom Team „Schau­ins­land“kam Björn Fix nach vier Ki­lo­me­tern an. Fo­to: Eh­mann

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