„Time­l­ess Ma­chi­ne“hat Pre­mie­re

Ers­ter Abend mit Il­lu­mi­na­ti­on am In­dus­trie­haus

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Ul­la Donn von Yrsch

Frei­tag­abend, ei­ne som­mer­lich laue Nacht. Es ist noch gar nicht rich­tig dun­kel, da er­schei­nen von Zau­ber­hand zar­te Pa­s­tell­far­ben auf der Fas­sa­de des In­dus­trie­hau­ses am Leo­pold­platz in Pforz­heim. Gleich­zei­tig star­tet auf der Rück­front des da­vor ab­ge­stell­ten Uni­mogs ein Film, der abs­trak­te For­men zeigt. Un­ter sphä­ri­schen Klän­gen wer­den Zahn­rä­der sicht­bar, die sich wie­der­um in Uh­ren und an­de­re Din­ge ver­wan­deln. Zehn Mi­nu­ten geht die­ser ers­te Teil der ins­ge­samt vier­tei­li­gen Film­in­stal­la­ti­on „Time­l­ess Ma­chi­ne“von Alex­an­der Stu­b­lic, der an die­sem Pro­jekt zwei Jah­re ge­tüf­telt hat, wie Stephan Scholl, Vor­stand der Spar­kas­se Pforz­heim Calw er­klärt (der Ku­ri­er be­rich­te­te).

Scholl hat die Ent­wick­lung auf­merk­sam be­glei­tet, denn sei­ne Spar­kas­se hat das Pro­jekt fi­nan­ziert. Mit die­ser auf­wen­di­gen In­stal­la­ti­on ist das Fes­ti­val zum Stadt­ju­bi­lä­um end­gül­tig im Her­zen der Stadt an­ge­kom­men. Bis zum 22. Ju­li wer­den je­den Abend je­weils um 22 Uhr für ei­ne St­un­de, Frei­tag und Sams­tag zwei St­un­den, ver­schie­de­ne Ka­pi­tel von „Time­l­ess Ma­chi­ne“als kur­ze Fil­me auf die Fas­sa­de pro­jek­tiert. Zur Pre­mie­re gab es Teil I („ti­me – Uh­ren“) und Teil II („time­l­ess – Schmuck“). Nächs­te Wo­che wird „ti­me go­ne – Ge­schich­te“da­zu­kom­men und die letz­te Wo­che wer­den mit „ti­me to co­me – Zu­kunft“al­le vier Tei­le à zehn Mi­nu­ten hin­ter­ein­an­der zu se­hen sein.

Wäh­rend der Auf­führ­dau­er wer­den die Film­tei­le auch wie­der­holt. Nicht nur die Bil­der auf der Fas­sa­de fas­zi­nier­ten am ver­gan­ge­nen Frei­tag, auch das ele­gan­te Pu­bli­kum auf dem Leo­pold­platz. Ju­we­lier Leicht, die Schmuck­wel­ten und der Ver­band Schmuck und Uh­ren hat­ten das Er­eig­nis ge­nutzt, die­se Pre­mie­re mit ei­nem ei­ge­nen Fest zu ver­edeln. Für die „Gol­de­ne Nacht“, zu der Be­su­cher in schwarz­weiß ge­klei­det er­schei­nen soll­ten, wa­ren Ein­la­dun­gen ver­schickt wor­den und fast al­le hiel­ten sich an den Dress­code. Be­reits kurz vor 19 Uhr wur­den die Gäs­te mit ei­nem Sekt­emp­fang auf den gro­ßen Mo­ment vor­be­rei­tet. Es folg­te ei­ne Schmuck-Schau, pas­send auf ei­nem gold­gel­ben, statt ro­ten, Tep­pich. Zwi­schen den vier Durch­läu­fen un­ter­hiel­ten Te­nor Clau­dio Ver­sace aus Ba­den-Ba­den so­wie Je­re­my M. Buck mit der Gi­tar­re mu­si­ka­lisch das Pu­bli­kum.

So ver­ging die Zeit wie im Flug und kurz vor 22 Uhr ver­lie­ßen al­le die Schmuck­wel­ten. Das Licht wur­de aus­ge­schal­tet, ei­ne Ak­ti­on an der sich auch „Za­ra“und die da­ne­ben­lie­gen­de Bank be­tei­lig­ten, da­mit die Fas­sa­den­be­leuch­tung rich­tig zur Gel­tung kom­men konn­te. Al­ler­dings muss­te ge­ra­de zur Pre­mie­re das Pro­gramm für 20 Mi­nu­ten un­ter­bro­chen wer­den, da auf dem Mess­platz das gro­ße Feu­er­werk statt fand. Doch gleich im An­schluss staun­ten die Be­su­cher über „schwe­ben­de“Bril­lan­ten und lie­ßen sich wei­ter von der zau­ber­haf­ten Stim­mung ge­fan­gen neh­men.

Ger­hard Baral, Ge­samt­ko­or­di­na­tor Pforz­heim 250 ist sehr zu­frie­den: „Bis­her hat­ten wir fast nur In­door-Ver­an­stal­tun­gen, aber jetzt ist Som­mer.“

UHRWERKE UND SCHWE­BEN­DE SCHMUCK­STÜ­CKE sa­hen vie­le Pforz­hei­mer am Frei­tag­abend über die Fas­sa­de des ehe­ma­li­gen In­dus­trie­hau­ses flim­mern. Bis zum 22. Ju­li sind die Il­lu­mi­na­tio­nen noch zu se­hen. Fo­to: Eh­mann

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