Dis­kus­si­on: Was ist Schmuck?

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM -

PK – Was ist Lu­xus und wie lässt sich in ei­ner Welt mit im­mer schnel­le­ren Mo­de­zy­klen dar­auf re­agie­ren? Oder gibt es al­ter­na­ti­ve Stra­te­gi­en, mit de­nen sich Schmuck­künst­ler zwi­schen­zeit­lich die­sem Dik­tat der Mo­de wi­der­set­zen? Die­ser Fra­ge stel­len sich Iris Bo­de­mer (Schmuck­künst­le­rin, Tho­mas Hen­sel (Pro­fes­sor für Kunst- und De­sign­theo­rie an der Hoch­schu­le Pforz­heim) so­wie Ger­hard Ren­aud (ehe­ma­li­ger Ge­schäfts­füh­rer Lutz und Weiss) am Don­ners­tag, 29. Ju­ni, 18.30 Uhr in ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on in der Mar­tins­kir­che im Mu­se­umsare­al in Bröt­zin­gen. Mo­de­riert wird die Ver­an­stal­tung von Chris Ger­bing, die auch als Ku­ra­to­rin für das Kul­tur­amt der Stadt Pforz­heim tä­tig ist.

Mit ei­nem Blick zu­rück auf die Hoch­blü­te der Pforz­hei­mer In­dus­trie­pro­duk­ti­on ist der Blick auf die De­mo­kra­ti­sie­rung von Lu­xus ver­bun­den; ge­ra­de Theo­dor Fahr­ner mit sei­nem frü­hen Mar­ken-Be­wusst­sein hat­te ei­nen wich­ti­gen An­teil dar­an. Bis heu­te le­ben Mo­de­und Schmuck­mar­ken von dem My­thos des Be­son­de­ren– ihr Wie­der­er­ken­nungs­wert ist da­bei Teil der Mar­ke, wäh­rend die Uni­ka­te von Schmuck­künst­lern zu­meist an­de­re Be­dürf­nis­se be­die­nen. Ob in die­sem Kon­text die Fra­ge nach „echt“oder „un­echt“noch ge­stellt wird, oder ob mit Lu­xus gänz­lich an­de­re The­men um­ris­sen sind, die­sem Aspekt geht die Dis­kus­si­on nach.

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