„Kla­res Be­kennt­nis zu Pforz­heims Mit­te“

Das Volks­bank­haus ist 20 Jah­re alt / Aus­stel­lung „Chan­ges“setzt den Bau in Sze­ne

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Ul­la Donn-von Yrsch

Seit 20 Jah­ren nun steht das Volks­bank­haus am west­li­chen En­de des Pforz­hei­mer Leo­pold­plat­zes und prägt das Stadt­bild der Gold­stadt. Da­bei hät­te es auch an­ders kom­men kön­nen, wie Jürgen Zach­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Volks­bank, bei ei­nem Emp­fang ges­tern im Foy­er des Hau­ses er­klärt: „Man hät­te auf die grü­ne Wie­se bau­en kön­nen.“Statt­des­sen aber ha­be die Volks­bank, mit dem Bau in der In­nen­stadt, ein kla­res Be­kennt­nis zu Pforz­heims Mit­te ge­ge­ben.

Und Zach­mann nutzt ges­tern auch die Ge­le­gen­heit, sich für das ge­plan­te Pro­jekt Pforz­heim Ost klar aus­zu­spre­chen und ver­spricht, die Fi­lia­le in der West­li­che Karl-Fried­rich Stra­ße 53a im Fall

„Man hät­te auf die grü­ne Wie­se bau­en kön­nen“

der Rea­li­sie­rung ganz neu zu ge­stal­ten. Vor den vie­len Weg­ge­fähr­ten des Hau­ses, den Part­nern und Freun­den, er­in­nert Zach­mann an die An­fän­ge der Bank­zen­tra­le in Pforz­heim. Ur­sprüng­lich ei­gent­lich als rei­nes Ver­wal­tungs­ge­bäu­de ge­dacht, ha­ben die da­ma­li­gen Vor­stän­de Weit­sicht be­wie­sen: Ei­ne Tief­ga­ra­ge – von der Stadt Zach­mann zu­fol­ge als un­nö­tig er­ach­tet – wur­de durch­ge­setzt. Und als schon der Roh­bau des Volks­bank­hau­ses stand, wur­de noch ein­mal ra­di­kal um­ge­dacht. Die Bank­fi­lia­le, die das ge­sam­te Erd­ge­schoss ein­neh­men soll­te, wur­de so ver­klei­nert, dass et­li­che Ge­schäf­te im Ge­bäu­de Platz fan­den: Ca­fé, Rei­se­bü­ro, Fri­seur und noch ei­ni­ge mehr.

Das sei ei­ne rich­ti­ge Ent­schei­dung ge­we­sen, wie Zach­mann lä­chelnd be­merkt. Denn das heu­ti­ge Ta­ges­ge­schäft er­le­di­gen die meis­ten Kun­den am Au­to­ma­ten, der Per­so­nal­be­darf ist we­sent­lich ge­rin­ger ge­wor­den und die Fi­lia­le in ih­rer Grö­ße genau rich­tig. Doch nicht nur Ge­schäf­te be­le­ben von An­fang an das Vor­zei­ge­haus, es fin­den auch jähr­lich bis zu 100 Ver­an­stal­tun­gen dort statt: Aus­stel­lun­gen, ku­li­na­ri­sche und an­de­re Events.

Die­se Tra­di­ti­on führt die Volks­bank zum Ju­bi­lä­um fort: Für die nächs­ten zwei Wo­chen setzt die Aus­stel­lung „Chan­ges“das Haus span­nend in Sze­ne. Die Schü­ler der Gra­fik-De­sign-Klas­se der Aka­de­mie für Kom­mu­ni­ka­ti­on (AfK) ha­ben sich in den ver­gan­ge­nen drei Mo­na­ten in­ten­siv mit dem Volks­bank­haus be­schäf­tigt, ha­ben die Ar­chi­tek­tur fo­to­gra­fiert und sie künst­le­risch in­tel­li­gent in der Aus­stel­lung um­ge­setzt. Be­vor Jürgen Zach­mann schließ­lich die Gäs­te zum Um­trunk ein­lädt, wünscht er dem Haus wei­te­ren Er­folg, ei­nen

SEIT 20 JAH­REN steht das Volks­bank­haus am Ran­de des Le­os. Das fei­er­ten die Bank und ih­re Mie­ter ges­tern mit Pro­gramm und ei­ner Aus­stel­lungs­er­öff­nung. Fo­to: Eh­mann

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