Auf­ga­ben­spek­trum stark ge­wach­sen

Dia­ko­nie­sta­ti­on Isprin­gen be­treut 170 Pa­ti­en­ten / In­ter­es­se an De­menz-WG be­tont

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS -

Isprin­gen (ms). Bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Kran­ken­pfle­ge­ver­eins Isprin­gen konn­ten Vor­sit­zen­der Jürgen Mohr­kamm und Pfle­ge­dienst­lei­ter Ste­fan Ket­tig auf die enor­me Ent­wick­lung des Auf­ga­ben­spek­trums der Dia­ko­nie­sta­ti­on Isprin­gen hin­wei­sen. Der Kran­ken­pfle­ge­ver­ein mit sei­nen 531 Mit­glie­dern ist Trä­ger der So­zi­al­sta­ti­on. Sein Vor­stand lei­tet die­sen, wie ge­sagt wur­de, jetzt schon „mit­tel­stän­di­schen Be­trieb“eh­ren­amt­lich. Die­se Grö­ße be­stä­tigt der Fi­nanz­be­richt 2016 von Rech­ner Mar­tin Bürk­le mit Aus­ga­ben in Hö­he von über ei­ner Mil­li­on Eu­ro. Der Schwer­punkt lag bei den Per­so­nal­aus­ga­ben mit 903 000 Eu­ro. Die Zahl der Mit­ar­bei­ter ist in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren um 20 auf jetzt 42 Per­so­nen mit Voll­zeit­und Teil­zeit­stel­len ge­stie­gen. Da­von ar­bei­ten un­ter an­de­rem 23 in der Pflege und 14 in der Haus­wirt­schaft. Das eh­ren­amt­li­che En­ga­ge­ment wird bei den Be­treu­ungs­auf­ga­ben der Dia­ko­nie­sta­ti­on groß ge­schrie­ben, sag­te der Pfle­ge­dienst­lei­ter. Dies gilt vor al­lem in der De­menz­be­treu­ung, bei neu haupt- und eh­ren­amt­li­che Per­so­nen ein­ge­setzt sind. Neu­es­tes Pro­jekt ist hier das „Tisch­lein deck dich“, ein in­te­gra­ti­ves Koch­pro­jekt mit an De­menz er­krank­ten Per­so­nen. Wie Vor­sit­zen­der Mohr­kamm wei­ter sag­te, ist der Kran­ken­pfle­ge­ver­ein sehr an der Rea­li­sie­rung ei­ner De­men­zW­ohn­ge­mein­schaft als Wohn­mo­dell in­ter­es­siert. Die Dia­ko­nie­sta­ti­on wür­de ei­ne sol­che Wohn­ge­mein­schaft in der Be­treu­ung, Or­ga­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung mit Le­ben er­fül­len wol­len.

Bür­ger­meis­ter Tho­mas Zeil­mei­er sag­te zu, dass in Kür­ze wei­te­re Ge­sprä­che dar­über ge­führt wer­den sol­len. Pfle­ge­dienst­lei­ter Ste­fan Ket­tig be­rich­te­te, dass rund 170 Pa­ti­en­ten von der Dia­ko­nie­sta­ti­on ver­sorgt wer­den. Da­bei bie­ten die Kran­ken­schwes­tern und Al­ten­pfle­ge­rin­nen von der Wund­ver­sor­gung, über die Pal­lia­tiv­ver­sor­gung bis zu Pflege bei spe­zi­el­le Krank­hei­ten. Ent­spre­chen­de Kennt­nis für die Ver­sor­gung von Men­schen mit Qu­er­schnitt­läh­mun­gen, Par­kin­son-Er­kran­kung, Dia­be­tes mel­li­tus und de­men­ti­el­len Er­kran­kun­gen ha­ben sich die Fach­kräf­te da­zu er­wor­ben.

Da­zu kom­me noch das be­treu­te Wohnen im Haus „Ju­le“. Nach den Neu­wah­len setzt sich der Vor­stand des Kran­ken­pfle­ge­ver­eins wie folgt zu­sam­men: Vor­sit­zen­de sind Jürgen Mohr­kamm und Ger­hard Schon­der; Rech­ner ist Mar­tin Bürk­le, Schrift­füh­rer Joa­chim Vogt, Bei­sit­zer sind Jo­han­na Hoch­muth, Eke Ojuk­wo, Wolf­gang Wro­bel, As­trid Schnei­der und Klaus Kel­ler.

DER NEUE VOR­STAND lei­tet die Ge­schi­cke von Kran­ken­pfle­ge­ver­ein und Dia­ko­nie­sta­ti­on. Von rechts Vor­sit­zen­der Ger­hard Schon­der, Bür­ger­meis­ter Tho­mas Zeil­mei­er und Vor­sit­zen­der Jürgen Mohr­kamm. Fo­to: ms

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