Die Hoch­zeit als gro­ßes Event

Pfar­rer wer­den mit im­mer aus­ge­fal­le­ne­ren Wün­schen kon­fron­tiert

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE -

Karls­ru­he/Pforz­heim (kko). Mit der Kut­sche oder dem Old­ti­mer zur Kir­che? Bei Hoch­zei­ten längst kei­ne Sel­ten­heit mehr. Auch sonst wer­den die Wün­sche vie­ler Braut­paa­re im­mer ex­tra­va­gan­ter. Was Hoch­zeit­pla­ner ju­beln lässt, se­hen Pfar­rer in der Re­gi­on eher kri­tisch. Für sie steht noch im­mer der Se­gen vor Gott für das Ehe­paar im Vor­der­grund.

Hoch­zeits­pla­ner wol­len Braut­paa­ren den Traum vom schöns­ten Tag im Le­ben ver­wirk­li­chen. Da­bei pla­nen sie je­doch oft mit ei­nem deut­lich hö­he­ren Bud­get als die meis­ten Deut­schen für ih­re Hoch­zeit vor­se­hen. Pfar­rer ver­su­chen die Ba­lan­ce zwi­schen den Wün­schen man­cher Braut­paa­re und ih­rem Di­enst in der Kir­che zu hal­ten. Wenn Braut­paa­re sich in De­tails ver­lie­ren oder den ge­sam­ten Tag streng durch­pla­nen, ist das nicht im­mer ein­fach. Lenkt ein Pro­gramm­punkt zu sehr vom Got­tes­dienst ab, sa­gen ei­ni­ge Pfar­rer auch mal „Nein“.

Fo­to: dpa

WENN ZWEI MEN­SCHEN HEI­RA­TEN, ist das für sie meist ein be­son­de­rer Tag. Vie­le pla­nen ei­ne ein­drucks­vol­le Fei­er mit klei­nen und gro­ßen Ex­tras.

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