Viel Kul­tur im Her­zen der Stadt

Heu­te be­ginnt die zwei­te Aus­ga­be des Fes­ti­vals „Eck­kul­tur­dörf­le“in der Alt­stadt

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE -

ja. Ein ge­ball­tes Kul­tur­pro­gramm an zwei Ta­gen bei frei­em Ein­tritt bie­tet heu­te und mor­gen das Fes­ti­val „Eck­kul­tur­dörf­le“: Im „Dörf­le“gibt es im Drei­eck zwi­schen Fritz-Er­ler-Stra­ße, Ka­pel­len­stra­ße und Kai­ser­stra­ße heu­te ab 17 Uhr Mu­sik, Ka­ba­rett, Im­pro­thea­ter, Li­te­ra­tur und Kunst­prä­sen­ta­tio­nen.

Ziel der Ver­an­stal­tung ist, „den Stadt­teilcha­rak­ter des Dörf­le als mul­ti­kul­tu­rel­les und krea­ti­ves Vier­tel zu stär­ken“, so die Ver­an­stal­ter. Ver­gan­ge­nes Jahr fand das „kul­tu­rel­le Alt­stadt­fest“erst­mals statt. Sei­ne Wur­zeln hat es im Stadt­ge­burts­tag 2015. „Da­mals ging der Zu­schlag für das Stadt­teil­fest In­nen­stadt-Ost an das Künst­le­rin­nen­fo­rum Ge­dok und das Stu­den­ten­zen­trum Z 10, und die­se Kom­bi­na­ti­on aus städ­ti­scher und stu­den­ti­scher Kul­tur war ein span­nen­der Impuls“, er­klärt Ti­mo Doll, Vor­sit­zen­der des Ver­eins „Eck­kul­tur­dörf­le“. Er be­tont die of­fe­ne Struk­tur des Fes­tes: Man wol­le An­woh­ner und Pro­jekt­part­ner ein­bin­den, um ei­ne Be­geg­nung un­ter­schied­li­cher Kul­tu­ren und Ge­ne­ra­tio­nen zu er­mög­li­chen. Dem­ent­spre­chend breit­ge­fä­chert ist das Pro­gramm, des­sen Fi­nan­zie­rung durch Spon­so­ring und För­der­mit­tel der Stadt un­ter­stützt wird.

Gro­ße An­zie­hungs­kraft dürf­te die Mu­sik­büh­ne ha­ben – Top-Acts sind heu­te der Echo-Preis­trä­ger Mel­low Mark (20 Uhr) und die For­ma­ti­on Lu­cil­le Cr­ew aus Tel Aviv (21.15 Uhr), mit der sich das Toll­haus-Zel­ti­val im Dörf­le prä­sen­tiert. Mor­gen spielt un­ter an­de­rem das frän­ki­sche Mu­sik­ka­ba­rett „Gan­ki­no Cir­cus“ (21 Uhr). Auf der Klein­kunst­büh­ne am Wald­horn­platz prä­sen­tie­ren sich Li­te­ra­ten, Poe­try Slam­mer und Thea­ter­leu­te. Am Sams­tag ab 15 Uhr steu­ert in der Fritz-Er­ler-Stra­ße der Ver­ein „die An­stoß“ei­ne Büh­ne mit Mu­sik, Le­sun­gen und DJs bei. Dort gibt es üb­ri­gens eben­so Kunst zu se­hen wie in der Ge­dok und beim Be­zirks­ver­band Bil­den­der Künst­ler, die neue Aus­stel­lun­gen er­öff­nen.

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