Wild­dogs ge­ben OK

Be­gehr­tes VfB-Ge­län­de

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Pforz­heim (ron). Ers­te Schrit­te sind ge­macht, um das Sport­ge­län­de des VfB Pforz­heim ei­nem an­de­ren Nut­zer zu­zu­füh­ren. Der VfB tritt wie be­rich­tet in der kom­men­den Sai­son nicht im Fuß­bal­lSpiel­be­trieb an. Der Vor­sit­zen­de Pe­ter Kal­len­ber­ger hofft, dass die Plät­ze, die sein Ver­ein von der Stadt ge­pach­tet hat, an die Pforz­heim Wild­dogs über­ge­hen kön­nen. Der ak­tu­el­le Dritt­li­ga-Ta­bel­len­füh­rer im Ame­ri­can Foot­ball trai­niert seit 2000 auf der An­la­ge. Bei­de Sei­ten be­to­nen ihr gu­tes Ver­hält­nis.

Kal­len­ber­ger wur­de ges­tern zu ei­nem Tref­fen mit Sport­bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Müller und dem Sport­kreis ins Rat­haus ge­la­den, wo er den ak­tu­el­len Stand be­stä­tig­te. „Wir ha­ben über al­les ge­re­det, aber Kon­kre­tes gibt es noch nicht“, sag­te der VfB-Vor­sit­zen­de dem Pforz­hei­mer Ku­ri­er. Bei den Wild­dogs wie­der­um spra­chen sich am Mitt­woch­abend Vor­stand und Prä­si­di­um ein­stim­mig da­für aus, dass man das Ge­län­de des VfB über­neh­men wür­de. Wild­dogsChef Kai Höp­fin­ger in­for­mier­te Kal­len­ber­ger am Mor­gen über die Ab­stim­mung. „Wir ha­ben ei­nen Ter­min ver­ein­bart, bei dem wir Wei­te­res be­spre­chen“, so Höp­fin­ger. Die Schlag­zahl beim wei­te­ren Vor­ge­hen be­stim­me aber nicht er. Ers­te Un­ter­la­gen ha­be man an­ge­for­dert. Auch Fuß­ball-Ober­li­gist 1. CfR Pforz­heim sei wei­ter an Plät­zen für sei­ne Ju­gend in­ter­es­siert und bleibt im Ge­spräch.

Ei­nen Wi­der­spruch oder gar Kon­flikt­po­ten­zi­al stellt das of­fen­bar nicht dar. Denn auch zwi­schen CfR und Wild­dogs gilt das Ver­hält­nis als gut, bei­de Ver­ei­ne ar­bei­ten wie be­rich­tet an ei­nem Ko­ope­ra­ti­ons­ver­trag. Höp­fin­ger hält es durch­aus für mög­lich, dass auf dem jet­zi­gen VfB-Ge­län­de wie bis­her die „Fair Play­ers“, al­le Teams der Wild­dogs (Ak­ti­ve, Flag­team, A- und B-Ju­gend) und zu­sätz­lich ei­ni­ge CfR-Teams trai­nie­ren könn­ten. „Ei­ne CfR-An­fra­ge von Mar­kus Gei­ser liegt vor. Da se­he ich kein Pro­blem“, sag­te Höp­fin­ger.

Was das al­les für die Zu­kunft des 1903 ge­grün­de­ten VfB Pforz­heim be­deu­tet, ist noch of­fen. Kal­len­ber­ger be­ton­te, der Ver­ein sei ge­sund. Nach ei­ner Pau­se sei so­gar ei­ne Rück­kehr in den Spiel­be­trieb mög­lich. Aus­ge­schlos­sen ist aber auch nicht, dass der VfB mit den Wild­dogs un­ter de­ren Man­tel ver­schmilzt.

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