„Spät­schicht“lockt vie­le Be­su­cher an

80 Teil­neh­mer bli­cken in Be­trie­ben hin­ter die Ku­lis­sen / Drei Tou­ren zur Aus­wahl

Pforzheimer Kurier - - PFORZHEIM - Von un­se­rer Mit­ar­bei­te­rin Ul­la Donn-von Yrsch

Ein Abend – zwei Un­ter­neh­men, das ist das Kon­zept der „Spät­schicht“, die am Mitt­woch um 17 Uhr im Con­gres­sCen­trum (CCP) be­gann. Bei Maul­ta­schen und Kar­tof­fel­sa­lat lern­ten sich die 80 an­ge­mel­de­ten Teil­neh­mer ken­nen.

Nach dem Er­folg vom Vor­jahr, hat die Stadt­mar­ke­ting Ge­sell­schaft (WSP) er­neut ei­ne „Spät­schicht“an­ge­bo­ten. An­läss­lich des Ju­bi­lä­ums­jah­res wur­den di­ver­se Schmuck­fir­men und dar­aus ent­wi­ckel­te Be­trie­be aus dem Be­reich der Prä­zi­si­ons­tech­nik aus­ge­sucht. Die Teil­neh­mer muss­ten sich schon bei der An­mel­dung für ei­ne von drei Tou­ren ent­schei­den: Die ei­ne führ­te zu Ste­fa­nie Prießnitz Schmuck und Pro­dukt/ HMP Um­form­tech­nik, ei­ne an­de­re zu Schütt, Schmuck und Edel­stei­ne/ Do­du­co und ei­ne wei­te­re zu Bar­ba­ra Haas, HB De­sign Schmuck & Skulp­tur. Je­de Grup­pe war auf 25 Per­so­nen be­schränkt. Da aber Tour zwei blitz­schnell aus­ge­bucht war, durf­ten dort ein paar mehr mit. WSP-Chef Oli­ver Reitz der die Teil­neh­mer be­grüß­te, ist be­geis­tert von der gu­ten Re­so­nanz. Ur­sprüng­lich war sei­ne Idee, die „Spät­schicht“tat­säch­lich nachts durch­zu­füh­ren.

Dann wä­re aber die Aus­wahl der Be­trie­be sehr be­grenzt ge­we­sen, nur Bä­cker und so­zia­le Be­trie­be, er­klärt Reitz. Bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Müller, die eben­falls zur Be­grü­ßung ge­kom­men war, hat da­ge­gen ei­ne ganz an­de­re Idee: „Wie wä­re es mit ei­ner Früh­schicht?“Doch dem wi­der­spricht Reitz, denn mit der Ver­an­stal­tung sol­len ge­ra­de jun­ge Men­schen an­ge­spro­chen wer­den und für ei­ne Leh­re ge­won­nen wer­den. „Mor­gens sind die doch noch in der Schu­le.“Al­ler­dings gab es am Mitt­woch­abend mit Aus­nah­me von Eli­as Schmid kei­ne wirk­lich jun­gen Teil­neh­mer. Der Wal­dorf­schü­ler wur­de von sei­ner Mut­ter mit­ge­nom­men und wirk­te recht ver­lo­ren in der doch größ­ten­teils äl­te­ren Grup­pe.

Wil­helm Feil freu­te sich, dass er mit der Tour zwei zu Do­du­co durf­te. 39 Jah­re lang hat Feil dort an der Stan­ze ge­ar­bei­tet, be­vor er 1993 in Ren­te ging. Auch An­ke Lutz woll­te bei Tour zwei mit, hat­te aber kei­nen Platz mehr be­kom­men.

Die Neu­häu­se­rin ent­schied sich da­her für Tour drei: Con­tek ist im glei­chen Be­reich tä­tig, wie die Fir­ma, für die sie ar­bei­tet. Pünkt­lich star­te­ten die ver­schie­de­nen Grup­pen, die mit Bus­sen zu den je­wei­li­gen Fir­men ge­bracht wur­den. Nur zu Schütt, we­ni­ge Me­ter ent­fernt, ging es zu Fuß. Um dem Gan­zen ei­nen Event-Cha­rak­ter zu ge­ben, tra­fen sich nach 21 Uhr al­le Teil­neh­mer wie­der im CCP und lie­ßen den Abend mit der „Mr. Ge­org & his Os­kars Kel­ler­band“aus­klin­gen.

GE­SPANNT hö­ren die Be­su­cher der Ver­an­stal­tung „Spät­schicht“den Aus­füh­run­gen von Bar­ba­ra Haas (rechts im schwar­zen Out­fit) zu. Zu der De­si­gne­rin führ­te ei­ne von drei an­ge­bo­te­nen Tou­ren. Fo­to: WSP

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