Nach Po­kal­spie­len blei­ben Zwei­fel

Quar­tett zieht in Run­de drei ein / Zu­frie­den sind die Trai­ner aber noch nicht

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Pforz­heim (seak). Vier Mann­schaf­ten des Fuß­ball­krei­ses Pforz­heim ha­ben die zwei­te Run­de des BFV-Po­kals ge­meis­tert – doch nicht al­le sind glück­lich mit der bis­her ge­zeig­ten Leis­tung.

Beim Ti­tel­ver­tei­di­ger FC Nöt­tin­gen war man vor dem Auf­tritt ge­gen den 1. FC Bruch­sal (4:0) ge­spannt, wie sich der Ab­stei­ger aus der Re­gio­nal­li­ga in sei­nem ers­ten Pflicht­spiel der Sai­son prä­sen­tiert. Und trotz des ho­hen Er­geb­nis­ses war Trai­ner Du­brav­ko Ko­lin­ger noch nicht zu­frie­den: „Es ist nicht al­les Tral­la­la, wir ma­chen noch Feh­ler“, sagt er. Ge­ra­de die ers­ten 20 Mi­nu­ten hät­ten ihm nicht ge­fal­len. „Au­ßer­dem hat­ten wir die Chan­ce, noch hö­her zu ge­win­nen.“Im Hin­ter­kopf ha­be man auch das DFB-Po­kal­spiel ge­gen den VfL Bochum. Die West­fa­len hat­ten ih­ren Sai­son­auf­takt in Li­ga Zwei mit 0:1 ge­gen Ko­lin­gers Ex-Club FC St. Pau­li ver­lo­ren. „Na­tür­lich schaut man da hin“, gibt Ko­lin­ger zu. Den­noch lie­ge der Fo­kus zu­nächst auf dem FC Bam­me­tal in der drit­ten Po­kal­run­de am Sonn­tag.

FCN-Li­ga­ri­va­le 1. CfR Pforz­heim übt sich der­weil im Mi­ni­ma­lis­mus. Das 1:0 ge­gen Lan­des­li­gist FV Neuthard war nicht ruhm­reich, aber ef­fi­zi­ent. Trai­ner Adis Her­ceg gibt sich der­weil zu­rück­hal­tend. „75 Pro­zent der Mann­schaft ist neu. Da dau­ert es ein­fach sei­ne Zeit, bis die Ab­läu­fe al­le pas­sen.“Der Zu­sam­men­halt in der Mann­schaft je­den­falls sei gut. „Wenn die Jungs jetzt im Loch sind und nächs­te Wo­che nicht mehr, ha­ben wir al­les rich­tig ge­macht.“Ge­gen Ver­bands­li­gist FC Ger­ma­nia Fried­rich­s­tal je­den­falls braucht es ei­ne stär­ke­re Leis­tung als ge­gen Neuthard.

Die Num­mer drei im Fuß­ball­kreis hat sich dies­mal kei­ne Blö­ße ge­ge­ben: Ver­bands­li­gist TuS Bil­fin­gen hat nach dem Zit­ter­sieg ge­gen Kreis­li­gist Co­schwa beim 3:0 ge­gen den FC Fle­hin­gen wie­der in die Spur ge­fun­den. „Wir konn­ten mehr Druck er­zeu­gen und konn­ten ei­ni­ges bes­ser ma­chen“, lobt Spie­ler­trai­ner De­jan Svjet­la­no­vic. Ei­ne Bla­ma­ge wie vor ei­nem Jahr, als man in Run­de zwei aus­schied, ließ sich so ver­mei­den. Al­ler­dings war­tet in der nächs­ten Run­de mit dem FV Hed­des­heim ein star­ker Geg­ner. „Die ken­nen wir noch aus dem letz­ten Jahr“, sagt Svjet­la­no­vic. „Das wird ein klei­ner Vor­ge­schmack auf die kom­men­de Sai­son.“

Der FV Nie­fern hat sich mit ein we­nig Du­sel durch den 1:0-Sieg ge­gen die GU/ Tür­ki­scher SV Pforz­heim in Run­de drei ge­ret­tet. „Wir hat­ten nicht un­se­ren bes­ten Tag“, sagt Trai­ner Nor­bert Kol­be. Von der Eu­pho­rie nach dem 7:3 nach 0:3 ge­gen Kirr­lach war nicht mehr viel üb­rig. „So et­was sind eben Mo­ment­auf­nah­men“, sagt Kol­be. „We­nigs­tens ha­ben wir nicht die­sel­ben Feh­ler ge­macht wie Dur­lach und der GU nicht die zwei­te Luft ge­ge­ben.“Ge­gen die Fvgg Wein­gar­ten je­den­falls for­dert er ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung. „Wir ha­ben kei­ne ein­fa­chen Spie­le mehr vor der Brust.“

AUSBAUFÄHIG ist das Spiel des CfR um De­nis Gud­ze­vic (links). Fo­to: Wai­de­lich

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