Gutes Omen für Mer­kel

Pforzheimer Kurier - - ERSTE SEITE -

Ber­lin (dpa). Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) kann nach Be­rech­nun­gen von Po­li­tik­wis­sen­schaft­lern mit ei­nem Sieg bei der Bun­des­tags­wahl rech­nen – und dann zwi­schen FDP oder Grü­nen als Ko­ali­ti­ons­part­ner wäh­len. Das er­gibt sich aus dem 2002 erst­mals mit Er­folg er­prob­ten „Kanz­ler­mo­dell“von Tho­mas Gschwend (Mann­hei­mer Zen­trum für Eu­ro­päi­sche So­zi­al­for­schung an der Uni

„Kanz­ler­for­mel“sagt Wahl­sieg vor­aus

Mann­heim) und Hel­mut Nor­poth (Uni­ver­si­tät St­o­ny Brook in New York). Kei­ne gu­te Pro­gno­se für den SPD-Her­aus­for­de­rer, des­sen 24 Mil­lio­nen Eu­ro teu­re Wahl­kam­pa­gne ges­tern in Ber­lin prä­sen­tiert wur­de. Mit den The­men Fa­mi­lie, Bil­dung, Ren­te, Ar­beit und In­no­va­ti­on wol­len Mar­tin Schulz und die SPD punk­ten. Aber: „Die Be­liebt­heits­wer­te von Schulz sind der­zeit viel zu nied­rig, um Kanz­ler zu wer­den. Um das zu än­dern, bräuch­te er ein po­li­ti­sches Erd­be­ben“, so Nor­poth.

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