Ur­lau­ber sol­len zu­frie­de­ner ge­hen

Ab April gibt es vie­le Vor­tei­le mit der Pfalz.Card

Pforzheimer Kurier - - SÜDWESTECHO - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Bernd Kamleitner

Neu­stadt/Wein­stra­ße/Karlsruhe. Nach über zwei­jäh­ri­ger Vor­be­rei­tungs­zeit kommt sie jetzt end­lich: Ab 1. April geht die Pfalz.Card an den Start. Sie ver­spricht Ur­laubs­gäs­ten, die in den be­tei­lig­ten Be­trie­ben in der Pfalz über­nach­ten, den kos­ten­lo­sen Be­such von aus­ge­wähl­ten Frei­zeit­ein­rich­tun­gen so­wie freie Fahrt mit Bus­sen und Bah­nen im Ge­biet des Ver­kehrs­ver­bun­des Rhein-Neckar (VRN).

Über die Rea­li­sie­rung des lan­ge ge­heg­ten Vor­ha­bens, das als Mar­ke­ting­in­stru­ment für die Re­gi­on ge­se­hen wird, ent­schied die Mit­glie­der­ver­samm­lung des zu- stän­di­gen Ver­eins Pfalz Tou­ris­tik. Rund 100 Gast­ge­ber wer­den zum Auf­takt mit im Boot sein, heißt es. Dar­un­ter sind ne­ben Ho­tels, Fe­ri­en­woh­nun­gen und Pri­vat­pen­sio­nen auch al­le Ju­gend­her­ber­gen in der Pfalz. Gäs­te, die in ei­ner der be­tei­lig­ten Her­ber­gen über­nach­ten, kom­men in den Ge­nuss der Vor­tei­le der Kar­te. Bei nur ei­ner Über­nach­tung kann der An- oder der Abrei­se­tag als Nut­zungs­tag ge­wählt wer­den, er­klärt Bar­ba­ra Imo, die bei Pfalz Tou­ris­tik für das Pro­jekt zu­stän­dig ist. Bei län­ge­ren Auf­ent­hal­ten ist je­der Ur­laubs­tag auch ein Tag, um die Pfalz.Card zu nut­zen. Dann sind et­wa der kos­ten­lo­se Be­such des Sea­li­fe Aqua­ri­ums in Spey­er, des Ham­ba­cher Schlos­ses, der Süd­pfal­zTher­me in Bad Berg­z­a­bern, des Zoos in Lan­dau, des Dy­na­mikum Pir­ma­sens und vie­len wei­te­ren gro­ßen und klei­nen Mu­se­en mög­lich. Auch Stadt­füh­run­gen so­wie der Ein­tritt in Schwimm­bä­der und an­de­re Ein­rich­tun­gen sind für die Gäs­te in­klu­si­ve.

Fi­nan­ziert wird die Kar­te durch ei­ne Um­la­ge, die die Be­her­ber­gungs­be­trie­be pro Über­nach­tung ent­rich­ten müs­sen. Zu­letzt war von ei­nem Net­to­be­trag von 2,50 Eu­ro pro Über­nach­tung aus­ge­gan­gen wor­den. Die­se Ab­ga­be fließt in ei­nen Topf, aus dem wie­der­um die Ein­tritts­gel­der an die be­tei­lig­ten Frei­zeit­ein­rich­tun­gen aus­ge­schüt­tet wer­den – je nach­dem, wie häu­fig die Gäs­te die Ein­rich­tung be­su­chen. Für den Start der Kar­te wur­de ei­ne Min­de­st­über­nach­tungs­zahl von 230 000 pro Jahr zu­grun­de ge­legt. Wei­te­re Gast­ge­ber kön­nen sich noch an­schlie­ßen. Die Gäs­te­kar­te, die in ähn­li­cher Form auch in an­de­ren Fe­ri­en­re­gio­nen an­ge­bo­ten wird, soll hel­fen, dass Gäs­te län­ger in der Pfalz blei­ben und zu­frie­de­ner ge­hen.

DAS SEA LI­FE in Spey­er kann mit der Pfalz.Card be­sucht wer­den. Fo­to: Loh­nes

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