Sci­ence-Fiction trifft Medizin

Pforzheimer Kurier - - BLICK IN DIE WELT -

San Die­go (dpa). Die Se­rie lief erst­mals in den 60er Jah­ren, aber die Tech­no­lo­gie aus „Raum­schiff En­ter­pri­se“war ih­rer Zeit im­mer weit vor­aus. Leo­nard McCoy un­ter­sucht sei­ne Pa­ti­en­ten in der Se­rie bei­spiels­wei­se mit ei­nem Tri­cor­der. Kon­takt­los und se­kun­den­schnell er­kennt das klei­ne Ge­rät Krank­hei­ten. Zehn Mil­lio­nen Dol­lar hat­te die X-Pri­ze-Stif­tung 2012 dem­je­ni­gen ver­spro­chen, der den le­gen­dä­ren Tri­cor­der nach­baut. Das Ge­rät sol- le mög­lichst ge­nau ei­ne Aus­wahl von 15 ver­schie­de­nen Krank­hei­ten bei 30 Pa­ti­en­ten er­mit­teln. Zu­dem dür­fe es nicht mehr als rund zwei Ki­lo­gramm wie­gen.

Mehr als 300 Teams be­war­ben sich laut der Stif­tung. An meh­re­re wur­den nun Geld­prei­se aus­ge­ge­ben. Als Sie­ger aus­ge­zeich­net – und mit 2,6 Mil­lio­nen Dol­lar be­lohnt – wur­den die Brü­der Ba­sil und Ge­or­ge Har­ris samt Team. De­ren «Dx­tER» ist ein halb­run­des wei­ßes Ge­rät, das bei­spiels­wei­se an ein iPad an­ge­schlos­sen wer­den kann. Zu­nächst wird der Pa­ti­ent über ei­ne Soft­ware be­fragt. Dann kön­nen über Sen­so­ren, die un­ter an­de­rem an Brust und Hand­ge­lenk an­ge­bracht wer­den, ver­schie­de­ne Vi­tal­funk­tio­nen ge­mes­sen wer­den.

LEICHT, SCHNELL UND TRANSPORTABEL: Mit ih­rem Dia­gno­se-Ge­rät „Dx­tER“ge­wann das Team um die Brü­der Ba­sil und Ge­or­ge Har­ris 2,6 Mil­lio­nen von der X-Pri­ze-Stif­tung. Vor­bild des Ge­räts ist der Tri­cor­der aus der Se­rie Star Trek. Fo­to: dpa

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