Meis­ter der Kla­vier­mu­sik

Va­dim Chai­mo­vich spielt Ra­ri­tä­ten in Knitt­lin­gen

Pforzheimer Kurier - - ENZKREIS / WETTER -

Nach vie­len Ein­spie­lun­gen und zwei „Glo­bal Mu­sic Awards“kommt der Kon­zert­pia­nist Va­dim Chai­mo­vich aus Li­tau­en am Sams­tag, 5. Au­gust, nach Knitt­lin­gen in den Pfleg­hof. Ein­lass ist 16 Uhr, Kon­zert­be­ginn ist um 17 Uhr. Ra­ri­tä­ten der Kla­vier­mu­sik, die bis­her noch nicht in die­ser Kon­zert­rei­he auf­ge­führt wur­den, ste­hen auf dem Pro­gramm. Va­dim Chai­mo­vich wur­de 1978 in Vil­ni­us (Li­tau­en) ge­bo­ren und be­gann sei­ne Kla­vier­aus­bil­dung im Al­ter von fünf Jah­ren.

Be­reits als Sie­ben­jäh­ri­ger ab­sol­vier­te er ers­te Auf­trit­te mit Kam­mer­or­ches­ter in­ner­halb der So­wjet­uni­on. Mit 13 Jah­ren ge­wann er den ers­ten Preis beim in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werb „Vir­tuo­si per Mu­si­ca di Pia­no­for­te“in Tsche­chi­en. Bald dar­auf folg­ten wei­te­re Prei­se und Aus­zeich­nun­gen bei in­ter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben in Li­tau­en, Po­len und Russ­land. Sei­ne Stu­di­en bei Lev Na­to­chen­ny in Frank­furt und Pe­ter Rö­sel in Dres­den – bei­de Schü­ler des le­gen­dä­ren Lev Obo­rin – schloss Va­dim Chai­mo­vich mit Aus­zeich­nung ab. In Meis­ter­klas­sen bei Clau­de Frank, Ru­dolf Keh­rer, Ga­ry Graff­man und Eu­gen Ind­jic ver­voll­komm­ne­te er sei­ne pia­nis­ti­sche Aus­bil­dung. Sei­ne Wett­be­werbs­er­fol­ge im Kin­des- und Ju­gend­al­ter setz­te Va­dim Chai­mo­vich auch als Er­wach­se­ner fort, un­ter an­de­rem beim Schu­ber­tWett­be­werb in Dort­mund, bei der Mas­ter­play­ers In­ter­na­tio­nal Mu­sic Com­pe­ti­ti­on in Lu­ga­no und bei der Ka­pell In­ter­na­tio­nal Pia­no Com­pe­ti­ti­on in Ma­ry­land (USA). Va­dim Chai­mo­vich gab Kon­zer­te in meh­re­ren Län­dern Eu­ro­pas, in Ja­pan und in den USA, so un­ter an­de­rem im Kul­tur­pa­last und in der Sem­per­oper Dres­den, im Pa­de­r­ew­ski-Saal Lau­sanne, im Théât­re du Ve­vey, in der Sal­le Cor­tot Pa­ris, im Cai­ro Ope­ra Hou­se, im gro­ßen Saal des Mos­kau­er Kon­ser­va­to­ri­ums so­wie in der Car­ne­gie Hall New York und im Wie­ner Mu­sik­ver­ein. Zu den Orches­tern, mit de­nen Chai­mo­vich zu­sam­men­ge­ar­bei­tet hat, zäh­len un­ter an­de­rem das Li­taui­sche Kam­mer­or­ches­ter, die Sin­fo­ni­et­ta Dres­den, die Nor­dun­ga­ri­schen Sym­pho­ni­ker, die Dort­mun­der Phil­har­mo­ni­ker, das Orches­tra Fi­lar­mo­ni­ca di Ba­cau und die Mit­tel­deut­sche Kam­mer­phil­har­mo­nie.

Sei­ne Ra­ri­tä­ten auf dem Som­mer­pro­gramm sind Kom­po­si­tio­nen von Hen­ry Pur­cell, Jo­hann Pa­chel­bel und An­to­nio Ro­set­ti. Be­son­de­re mu­si­ka­li­sche Le­cker­bis­sen wer­den von Pe­ter Tschai­kow­sky die „Jah­res­zei­ten“und von Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy das Ve­ne­zia­ni­sche Gon­del­lied sein. PK

PREIS­TRÄ­GER: der Pia­nist Va­dim Chai­mo­vich. Fo­to: PK

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