Gos­pel­chor aus Greifs­wald

Pforzheimer Kurier - - KULTUR IM ENZKREIS -

Das Greifs­wal­der Gos­pel­kom­bi­nat Nord­ost, das ne­ben sei­nem un­ge­wöhn­li­chen Na­men auch für eher un­ge­wöhn­li­che Kon­zert­pro­gram­me be­kannt ist, tritt am Mon­tag, 14. Au­gust, um 19 Uhr in der Ste­pha­nus­kir­che in Kie­sel­bronn auf. Das Gos­pel­kom­bi­nat hat sich ei­ni­ge be­kann­te Lu­ther­lie­der vor­ge­nom­men und sie in ein neu­es mu­si­ka­li­sches Ge­wand ge­klei­det. Gos­pel auf Deutsch, mit Tex­ten aus dem 16. Jahr­hun­dert. Der Chor von der Ost­see­küs­te, et­wa drei­ßig Stim­men stark und mit Chor­fahr­ten nach Ru­mä­ni­en, Ös­ter­reich und Schwe­den recht rei­se­er­fah­ren, hat seit lan­gem ei­ne Vor­lie­be für al­te Tex­te. So bil­den die bi­bli­schen Psal­men in neu­en, meist ei­ge­nen Ver­to­nun­gen seit Jah­ren ei­nen Schwer­punkt der Chor­ar­beit.

So er­war­tet die Zu­hö­rer ein ab­wechs­lungs­rei­ches Kon­zert, an­rüh­rend und mit­rei­ßend, kraft­voll und manch­mal auch nach­denk­lich singt der Chor von ver­schie­de­nen Fra­gen, Sehn­süch­ten und Freu­den des Le­bens und des Glau­bens. Und das in au­gen­zwin­kern­der An­spie­lung auf die so­zia­lis­ti­schen Groß­be­trie­be der DDR-Zeit, der so­ge­nann­ten Kom­bi­na­te. Ge­ra­de da­durch wird die Gos­pel­mu­sik le­ben­dig. PK

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