Ab heu­te strahlt das Schloss wie­der

Licht­spie­le star­ten um 21.30 Uhr / Al­le sie­ben neu­en Bei­trä­ge sind be­reits beim Auf­takt zu er­le­ben

Pforzheimer Kurier - - KARLSRUHE - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Ti­na Kampf

Der Count­down läuft: Heu­te Abend star­tet die drit­te Auf­la­ge der Schloss­licht­spie­le. Hier ei­ni­ge Fak­ten zum Pro­gramm und dem Ablauf.

Zei­ten

Die ers­te Show ist heu­te ab 21.30 Uhr zu se­hen. Das Pro­gramm läuft bis 23.30 Uhr. Die­se Zei­ten gel­ten dann je­den Tag bis ein­schließ­lich 17. Au­gust. Ab 18. Au­gust be­ginnt das Pro­gramm um 21 Uhr, ab 1. Sep­tem­ber geht es um 20.30 Uhr los. En­de ist im­mer um 23.30 Uhr.

Frei­er Ein­tritt

Grund­sätz­lich ist der Ein­tritt zu den Schloss­licht­spie­len frei. Wer sie un­ter­stüt­zen möch­te, kann zum Preis von fünf Eu­ro ein „Wir-las­sen-das-Schloss­leuch­ten“-Bänd­chen er­wer­ben. An­ge­bo­ten wird es im Info-Con­tai­ner im Na­ja­den­wäld­chen. Der öff­net je­weils 60 Mi­nu­ten vor Show-Be­ginn. In ihm kön­nen Be­su­cher zu­dem kos­ten­los ihr Ge­päck auf­be­wah­ren las­sen.

Künst­le­ri­sche Ein­füh­rung

Neu an­ge­bo­ten wer­den Ein­füh­run­gen in die ein­zel­nen Bei­trä­ge der Schloss­licht­spie­le: Wer sind die Künst­ler? Wel­che Ide­en ste­cken hin­ter den Ar­bei­ten? Sol­che Fra­gen wer­den am 5. und 12. Au­gust um 20.30 Uhr, am 19. und 26. Au­gust um 20 Uhr so­wie am 9. Sep­tem­ber um 19.30 Uhr be­ant­wor­tet. Treff­punkt ist die Karl-Fried­rich-Bar im öst­li­chen Na­ja­den­wäld­chen. Die Teil­nah­me­ge­bühr be­trägt acht Eu­ro.

Shows

Ins­ge­samt gibt es sie­ben brand­neue Shows zu se­hen. Al­le wer­den be­reits heu­te zum Auf­takt ge­zeigt. Ei­nen Bei­trag zur Ge­schich­te des Ra­des – des­sen 200. Ge­burts­tag im Zu­ge der Hei­mat­ta­ge Ba­den-Würt­tem­berg ge­fei­ert wird – steu­ert ZKM-Chef Pe­ter Wei­bel bei. Er ver­ant­wor­tet die Schloss­licht­spie­le künst­le­risch. Die un­ga­ri­sche Grup­pe „Ma­xin10si­ty“, die 2015 und 2016 mit ih­ren Wer­ken stets Pu­bli­kums­lieb­ling war, geht mit „Struc­tu­res of Li­fe“ins Ren­nen. Es geht um die Ent­ste­hung des Le­bens, auf der Fas­sa­de sind un­ter an­de­rem Un­ter­was­ser­bil­der zu se­hen. Der Is­rae­li Ey­al Ge­ver lässt in sei­nem Werk „Cle­an­sing“vir­tu­ell das Schloss flu­ten. Das Lon­do­ner Ar­chi­tek­tur­bü­ro Za­ha Ha­did Ar­chi­tects macht in „Be­ha­viour Mor­phe“die Fas­sa­de zum Le­bens­raum com­pu­ter­ge­ne­rier­ter Fi­gu­ren. „Rol­ling Eye“ist die Show des Ar­chi­tek­ten Greg Lynn über­schrie­ben, der Pro­mi­nen­te von ei­nem Ro­bo­ter be­glei­ten ließ. Mit der Struk­tur des Ge­bäu­des spie­len Ha­ni Ra­shid und Li­se An­ne Cou­ture in „Hy­er­fi­ne Split­ting 008_Me­di­ta­ti­ons on Ja­kob’s Lad­der“. „In­ho­mo­ge­neous“ist das Werk von Ur­ban– screen über­schrie­ben, in dem das Schloss in sei­ne Grund­ele­men­te zer­legt wird. An ei­ni­gen Ta­gen gibt es zu­dem ei­ne Wie­der­ho­lung der Bei­trä­ge „300 Frag­ments“, „Le­ga­cy“und „De­fi­lee“von 2015 und 2016.

Gas­tro­no­mie

Links und rechts vor dem Schloss gibt es Ge­trän­ke- und Es­sens­stän­de. Al­le zwei Wo­chen wech­selt das An­ge­bot. Die Karl-Fried­rich-Bar im Na­ja­den­wäld­chen, die Ge­trän­ke an­bie­tet, ist zu­dem don­ners­tags bis sonn­tags ab 18 Uhr ge­öff­net. Sie kann auch für ge­schlos­se­ne Ge­sell­schaf­ten ge­mie­tet wer­den.

Son­der­ver­an­stal­tun­gen

An­läss­lich der Hei­mat­ta­ge Ba­denWürt­tem­berg fin­det am Sonn­tag, 3. Sep­tem­ber, das SWR Fa­mi­li­en­fest beim Schloss statt. Da­bei tre­ten un­ter an­de­rem Bea­tri­ce Eg­li und Max Gie­sin­ger auf. Der SWR bringt Mo­de­ra­to­ren, Schau­spie­ler und Kö­che mit, die Be­su­cher dür­fen sich auch selbst vor der Ka­me­ra aus­pro­bie­ren. Zum Ab­schluss der Hei­mat­ta­ge ma­chen dann Food­trucks von Frei­tag, 8., bis Sonn­tag, 10. Sep­tem­ber, Sta­ti­on am Schloss.

FARBENFROHER HIN­GU­CKER: Im neu­en Bei­trag der un­ga­ri­schen Grup­pe „Ma­xin10si­ty“er­schei­nen un­ter an­de­rem die­se Au­gen auf der Schloss­fas­sa­de. Fo­to: jo­do

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