Bei BMW gu­te Zah­len

Pforzheimer Kurier - - WIRTSCHAFT -

Mün­chen (dpa). BMW setzt wei­ter auf Die­sel­au­tos, um den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen zu sen­ken. „Die Elek­tro­mo­bi­li­tät hat für uns der­zeit kla­re Prio­ri­tät“, sag­te Vor­stands­chef Ha­rald Krü­ger ges­tern in Mün­chen. Aber um die EUKli­ma­zie­le zu er­rei­chen und Straf­zah­lun­gen zu ver­mei­den, sei „die Die­selTech­no­lo­gie de­fi­ni­tiv er­for­der­lich“.

Die De­bat­te über die Stick­stoff-Be­las­tung durch die Selbst­zün­der über­la­ger­te die über­ra­schend gu­ten Quar­tals­zah­len des Au­to­kon­zerns. Der Um­satz von BMW stieg um 3,1 Pro­zent auf 25,8 Mil­li­ar­den, das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern um 7,5 Pro­zent auf 2,9 Mil­li­ar­den und der Ge­winn so­gar um 14 Pro­zent auf 2,2 Mil­li­ar­den Eu­ro – trotz stei­gen­der In­ves­ti­tio­nen so­wie For­schungs­und Ent­wick­lungs­kos­ten. Welt­weit leg­te der Ab­satz um fünf Pro­zent auf 633 000 Au­tos zu. Vor al­lem die Nach­fra­ge in Chi­na trug da­zu bei.

BMW sei auf ei­nem gu­ten Weg, 2017 den Um­satz deut­lich zu stei­gern und das ach­te Re­kord­er­geb­nis in Fol­ge zu er­rei­chen, er­klär­ten Krü­ger und Fi­nanz­chef Ni­co­las Pe­ter. Sor­gen­kind aber bleibt der Die­sel. Sein Ver­kaufs­an­teil sank im ers­ten Halb­jahr in Deutsch­land von 66 auf 61 Pro­zent und welt­weit von 38 auf 36 Pro­zent. Das liegt auch an dem stark wach­sen­den Ab­satz in Chi­na, wo gar kein Die­sel ver­kauft wird.

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