Schnel­ler Ab­schied aus Eu­ro­pa

SC Frei­burg nach bla­ma­bler Vor­stel­lung an NK Dom­za­le ge­schei­tert

Pforzheimer Kurier - - SPORT -

Ljubljana (sid). Kraft­los, ide­en­los, er­folg­los: Das Aben­teu­er Eu­ro­pa Le­ague ist für den SC Frei­burg nach ei­ner bla­ma­blen Vor­stel­lung schon wie­der be­en­det. Ges­tern ver­lor die Mann­schaft von Trai­ner Chris­ti­an Streich beim slo­we­ni­schen Po­kal­sie­ger NK Dom­za­le mit 0:2 (0:0) und ver­pass­te trotz des 1:0-Vor­sprungs aus dem Hin­spiel den Ein­zug in die Play-offs um die Grup­pen­pha­se.

Wäh­rend die Slo­we­nen, für die Se­ni­ja Ibri­cic (50./Foul­elf­me­ter) und Lov­ro Biz­jak (59.) tra­fen, da­mit ge­spannt auf die Aus­lo­sung der Play-off-Paa­run­gen heu­te in Nyon bli­cken, darf sich der Sport-Club ab so­fort voll und ganz auf die Fuß­ball-Bun­des­li­ga kon­zen­trie­ren.

Vor of­fi­zi­ell 5 136 Zu­schau­ern fehl­te den Gäs­ten je­ne Fri­sche, die sie in der her­aus­ra­gen­den Vor­sai­son noch aus­ge­zeich­net hat­te. Im Spiel nach vor­ne man­gel­te es ge­gen tak­tisch gut ein­ge­stell­te Gast­ge­ber zu­dem die meis­te Zeit an zün­den­den Ide­en. „Wir ha­ben in der Sum­me ver­dient ver­lo­ren“, sag­te ein ent­täusch­ter Frei­bur­ger Sport­vor­stand Jo­chen Sai­er im SWR: „Wir ha­ben al­les ver­sucht, aber lei­der un­glück­lich agiert und in den ent­schei­den­den Sze­nen zu schlecht ver­tei­digt.“

Da­bei hat­ten die ers­ten Mi­nu­ten noch Gu­tes ver­mu­ten las­sen. Die Frei­bur­ger be­gan­nen en­ga­giert und stör­ten die Gast­ge­ber in de­ren Of­fen­siv­drang ent­schlos­sen. Glei­ches ta­ten al­ler­dings auch die Slo­we­nen, so­dass sich das Ge­sche­hen in der An­fangs­pha­se meis­tens an der Mit­tel­li­nie ab­spiel­te und von zahl­rei­chen Ball­ver­lus­ten ge­prägt war. Nach knapp 20 Mi­nu­ten er­spiel­te sich Dom­za­le al­ler­dings ein leich­tes Über­ge­wicht. Ame­dej Ve­trih (20.) und et­was spä­ter auch noch Biz­jak (26.) ka­men von der Straf­raum­gren­ze frei zum Tor­ab­schluss – bei­de ziel­ten aber zu un­ge­nau. Auf der an­de­ren Sei­te fehl­ten den Frei­bur­gern auch auf­grund der Ab­gän­ge der bei­den Krea­tiv­spie­ler Ma­xi­mi­li­an Phil­ipp (Dort­mund) und Vin­cen­zo Grifo (Mön­chen­glad­bach) die ent­schei­den­den Ein­fäl­le. Die in der Vor­sai­son treff­si­che­ren An­grei­fer Nils Pe­ter­sen und Flo­ri­an Nie­der­lech­ner agier­ten äu­ßerst un­auf­fäl­lig. We­nig über­ra­schend re­sul­tier­te Frei­burgs bes­te Chan­ce durch Nie­der­lech­ner (35.) aus ei­nem Frei­stoß.

Nach dem Sei­ten­wech­sel be­straf­te Ibri­cic mit sei­nem ver­wan­del­ten Straf­stoß ei­ne Unacht­sam­keit und das fol­gen­de Foul des Frei­bur­ger In­nen­ver­tei­di­gers Caglar Söyün­cü, Biz­jak er­höh­te so­gar noch auf 2:0. Zwi­schen bei­den Tref­fern hät­ten Nie­der­lech­ner (54.) und Pe­ter­sen (56.) die Par­tie bei­na­he wie­der aus­ge­gli­chen, bei ih­ren Schüs­sen aus gu­ten Po­si­tio­nen fehl­te aber die nö­ti­ge Prä­zi­si­on. Nach ei­nem Eck­ball traf Ab­wehr­spie­ler Ga­ber Do­bro­vol­jc (69.) nur die Lat­te des SC-To­res.

Fo­to: dpa

GE­SCHEI­TERT in der Qua­li­fi­ka­ti­on für die Eu­ro­pa Le­ague ist der SC Frei­burg mit Nils Pe­ter­sen.

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